Mittwoch 20.09.2017

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt MdB besichtigte Sturmschäden im Roßendorfer Wald (Markt Cadolzburg)

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Waldbauern

Bundesernährungsminister Christian Schmidt MdB traf sich mit betroffenen Waldbauern und Mitarbeitern des Bayerischen Forstamtes, um sich über die Sturmschäden im Roßendorfer Wald (Markt Cadolzburg) zu informieren. Bei der Begehung waren ebenfalls die politischen Vertreter aus dem Bayerischen Landtag, dem Landkreis Fürth sowie des Marktes Cadolzburg, MdL Hans Herold, Landrat Matthias Dießl und Bürgermeister Bernd Obst dabei.

„Das Ausmaß der verheerenden Sturmschäden ist für den Naturschutz und die regionale Forstwirtschaft erschütternd", so der Minister. Zwar sind die Schäden regional beschränkt und mit der Situation Niederbayern nicht vergleichbar, jedoch hat der Sturm auch hier zu erheblichen Schäden geführt.

„Ich freue mich deshalb sehr, dass der Bayerische Ministerrat nun beschlossen hat, die Soforthilfen für alle geschädigten Waldbesitzer in Bayern, also auch für diejenigen aus dem Landkreis Fürth zu öffnen", so Minister Schmidt.

„Es gilt aber nun auch, den betroffenen Waldbauern über die Gemeinschaftsaufgabe – dem nationalen Förderinstrument "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) – schnelle und unbürokratische Unterstützung zukommen zu lassen. Die Fördergrundsätze der GAK für forstliche Maßnahmen bieten Bayern dazu eine gute Basis", so Schmidt weiter.

Auch müssten Förderangebote über die Landwirtschaftliche Rentenbank zu prüfen sein, die auch gemeinsam mit dem Freistaat aufgelegt werden können.

Schmidt mahnte zudem an, dass aufgrund der unabsehbaren Folgen des Klimawandels ein Umdenken bei regionalem Waldumbau erfolgen müsse, hier insbesondere bei der Auswahl der richtigen Baumartenzusammensetzung.

Aber auch hier ist Ideologie fehl am Platz! Die zukünftige Zusammensetzung des Baumbestandes im privaten und öffentlichen Wald lässt sich nicht durch politische Vorgaben steuern. Minister Schmidt setzt dabei auf den Dialog und Wissenstransfer mit allen Akteuren der Holz -und Forstwirtschaft, den Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie der Verwaltung.


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