Christian Schmidt im Plenum

CSU Fürth lud zu Diskussionsabend „Keine Eulen nach Athen“

Finanzstaatssekretär Koschyk und Staatssekretär Schmidt über die Zukunft des Euro und Griechenlands

Montag, 12.03.2012

Finanzstaatssekretär Koschyk und Staatssekretär Schmidt über die Zukunft des Euro und Griechenlands.

Finanzstaatssekretär Koschyk und Staatssekretär Schmidt über die Zukunft des Euro und Griechenlands.

„Keine Eulen nach Athen? Die Zukunft des EURO und Griechenlands.“ Das war das Thema über das Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, beim Informations- und Diskussionsabend der Fürther CSU sprach. Koschyk war auf Einladung seines Bundestagskollegen Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt und des CSU-Kreisvorsitzenden Michael Au nach Fürth gekommen, um mit zahlreichen interessierten Bürgern, Vertretern der Banken sowie der hiesigen Unternehmen über das Thema zu diskutieren.

„Die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers war der Auslöser für die Finanzmarktkrise in den USA. Deren Folgen führten zu einer Krise der Volkswirtschaften und letztendlich zur europäischen Staatsschuldenkrise mit erheblicher Gefahr für unsere gemeinsame Währungsstabilität“, so Koschyk. „Ich möchte aber deutlich herausstellen, dass es sich um eine Staatsschuldenkrise und keine Krise des Euro handelt“, betonte der Finanz-staatssekretär. „Der Euro ist und bleibt unsere Währung. Wir profitieren von ihm und er hält Europa zusammen“, so auch sein Bundestagskollege Staatssekretär Schmidt.  Deshalb war und sei es auch wichtig, notleidende Euro-Mitgliedsstaaten zu stützen, um eine Ausbreitung der Krise zu verhindern.

„Gerade was Griechenland betrifft, ist es besser, das Land teil zu entschulden, mittelfristig an Kapitalmärkte zurückzuführen und wirtschaftlich auf stabile Beine zu stellen, als Pleite gehen zu lassen“, ist sich Koschyk sicher. „Ich habe noch keinen „sauberen“ Konkurs erlebt, bei dem keiner die Zeche zahlt.“ Eine Staatsinsolvenz habe Folgen für uns alle. „Deshalb können wir nicht nach dem Motto handeln „Schaun wir mal, dann sehn wir schon“.“

Um die Herausforderungen zu meistern, müsse man „mit Ruhe, Sachlichkeit und Sorgfältigkeit vorgehen, anfangen den gigantischen Schuldenberg abzubauen und am Konsolidierungskurs festhalten“, so der Finanzstaatssekretär.


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