Christian Schmidt im Plenum

Eine „gute Nacht“ für die Wissenschaft

Staatssekretär Schmidt besucht BIOTechnikum

Sonntag, 23.10.2011

Staatssekretär Schmidt beim Pipettieren. Fotonachweis: BMBF-Initiative BIOTechnikum. Leben erforschen-Zukunft gestalten/Projektagentur Flad & Flad Communication GmbH

Staatssekretär Schmidt beim Pipettieren. Fotonachweis: BMBF-Initiative BIOTechnikum. Leben erforschen-Zukunft gestalten/Projektagentur Flad & Flad Communication GmbH

Wo sich Tüftler und Wissenschaftler „gute Nacht“ wünschen, kommt neben spannenden Einblicken in wegweisende Technologien und innovative Produkte auch das Vergnügen nicht zu kurz. Davon überzeugen konnten sich die Bürgerinnen und Bürger der Metropolregion Nürnberg bereits zum fünften Mal bei der Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, 22. Oktober 2011. Über 30.000 Besucher blickten von 18.00 bis 1.00 Uhr bei mehr als 300 Einrichtungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen hinter die Kulissen – auch die Initiative „BIOTechnikum. Leben erforschen – Zukunft gestalten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erlebte in der Fürther Uferstadt einen Ansturm.

Über das große Interesse an der Wissenschaft und den Angeboten der Bildungs- und Informationskampagne freute sich mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Martin Brenndörfer der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Christian Schmidt MdB. „Fürth konnte in den vergangenen Jahren in den Bereichen Forschung und Wissenschaft eine rasante Entwicklung verzeichnen“, betonte Schmidt bei seinem Besuch und erinnerte daran, dass Fürth vor rund vier Jahren zur ersten Wissenschaftsstadt Bayerns ernannt wurde. Da im Rahmen dieser Entwicklung auch die Biotech-Branche zukünftig eine noch stärkere Entwicklung spielen werde, ließ Schmidt MdB es sich nicht nehmen, sich gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern von Dr. Martin Brenndörfer die Ausstellung im BIOTechnikum zeigen zu lassen. Während des 20-minütigen Rundgangs tauchten die Teilnehmer in die facettenreiche Welt der Biotechnologie ein. Neben Laborgeräten und Exponaten veranschaulichen Themenwände und Multimediaterminals, dass die Breite der Anwendungsfelder und Einsatzmöglichkeiten die Biotechnologie zu einer Querschnittstechnologie machen. So stützt sie sich nicht nur auf die Biologie und Biochemie, sondern auf eine Vielzahl weiterer wissenschaftlicher Disziplinen, etwa Physik, Chemie, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften und Informatik.

Gleich den vielen großen und kleinen „Hobby-Forschern“ war Schmidt begeistert von dem "Hands-on science"-Prinzip des zweistöckigen Ausstellungsfahrzeugs: „Hier lässt sich Wissenschaft zum Anfassen erleben und Biotechnologie, die Spaß macht“, staunte er unter anderem beim Pipettieren und Puzzeln am ELISA-Model.


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