Christian Schmidt im Plenum

Christian Schmidt im bilateralen Gespräch mit dem Ministerpräsidenten von Montenegro

Staatssekretär gratuliert zur EU-Entscheidung und dankt für ISAF-Einsatz

Donnerstag, 20.10.2011

Schmidt empfängt Ministerpräsident Luksic im Berliner Bendlerblock

Schmidt empfängt Ministerpräsident Luksic im Berliner Bendlerblock

Der Parlamentarische Staatssekretär und stellvertretende CSU-Vorsitzende Christian Schmidt empfing am Mittwoch im Berliner Bendlerblock den Ministerpräsidenten der Republik Montenegro, Dr. Igor Luksic, zu einem bilateralen Gespräch.

Das Gespräch der beiden Politiker spiegelte die guten Beziehungen Deutschlands und der Republik Montenegro wider. In herzlicher Atmosphäre geführt, kam man schnell auf die relevanten Punkte. Ministerpräsident Luksic bedankte sich für die Unterstützung Deutschlands, insbesondere aber auch Bayerns, beim Aufbau demokratischer Strukturen in seiner Heimat. Die Republik Montenegro ist seit der Unabhängigkeitserklärung des Parlaments im Juni 2006 aus der Staatenunion Serbien und Montenegro ausgeschieden. Für die Republik Montenegro hat die Integration in die euro-atlantischen Strukturen eine hohe aussenpolitische Relevanz. Christian Schmidt gratulierte daher herzlich zur Empfehlung der EU-Kommission, Verhandlungen mit Montenegro zum Beitritt in die EU aufzunehmen. "Dies ist ein richtiger und wichtiger Schritt in die EU", meinte der Staatssekretär, der die Entwicklung auf dem Balkan seit vielen Jahren als Kenner begleitet. Dr. Luksic bezeichnete die EU-Empfehlung als "ein großes, ermutigendes Zeichen" und versicherte, dass Montenegro in seinen Bemühungen zur Integration in die EU nicht nachlassen werde. Der stellvertretende Parteivorsitzende und Fürther Abgeordnete bot auch weiterhin Unterstützung für die pro-europäischen Strömungen in Montenegro an.

Er sprach zudem seinen Dank an Ministerpräsident Luksic für den montenegrinischen Beitrag zum ISAF-Einsatz in Afghanistan aus und merkte bei dieser Gelegenheit an, dass ein "einseitiger Abzug einzelner Staaten umbedingt vermieden werden sollte." Montenegro wird in Kürze seinen Beitrag für ISAF um weiteren Ausbilder für die afghanischen Sicherheitskräfte erhöhen. So leistet auch das kleine Land auf dem Balkan seinen Beitrag für das Konzept der ISAF.


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