Christian Schmidt im Plenum

GrenzErfahrungen – eine bewegende Ausstellung im Berliner Tränenpalast

Christian Schmidt als einer der ersten Besucher in der Ausstellung über den Alltag der deutschen Teilung

Donnerstag, 15.09.2011

Parl. Staatssekretär Christian Schmidt MdB mit Dr. Harald Biermann.

Parl. Staatssekretär Christian Schmidt MdB mit Dr. Harald Biermann.

Abschied und Sehnsucht, Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Angst. Diese persönlichen Erfahrungen verbinden sich mit dem nur wenige Monate nach dem Mauerbau errichteten Gebäude an der Berliner Friedrichstrasse. Hier hat die Stiftung Haus der Geschichte eine lebendige und sehr anschauliche Dauerausstellung auf die Beine gestellt, die der Fürther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt einen Tag nach ihrer Eröffnung besuchte.

Schmidt wartete bei seinem Rundgang durch die Ausstellung mit einer Menge persönlich Erlebtem auf. „Die innerdeutsche Grenze wurde an diesem Ort in ganz besonders perfider Art spürbar“, so Schmidt im Tränenpalast. Das kleine Gebäude trägt diesen Namen nicht von ungefähr, mussten sich hier doch Familien und Freunde, die dies- und jenseits der Mauer lebten, voneinander verabschieden. So wie Schmidt erging es offenbar vielen Besuchern, persönlich Erlebtes wurde auch fast 21 Jahre nach der Wiedervereinigung an die Oberfläche gespült.

„Unserer Ausstellung ist als lebendige Ausstellung konzipiert, in der die Menschen miteinander ins Gespräch kommen“, so der Abteilungsdirektor Dr. Harald Biermann, der Christian Schmidt die Ausstellung erläuterte. Da junge Menschen die innerdeutsche Grenze nicht mehr kennen können, sei die Ausstellung für sie ein echter „Wissenszugewinn“, so der Fürther Abgeordnete. „Und für die, die die Mauer noch aus eigenem Erleben kennen, ist sie ein Ort der lebendigen Erinnerung“, so Schmidt. „Ich werde meinen Berlinbesuchern den Besuch der Ausstellung sehr ans Herz legen“, schloss Christian Schmidt seinen Rundgang.


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