Christian Schmidt im Plenum

Förderung und weitere Integration von Behindertensport

Staatssekretäre Christian Schmidt MdB und Hans-Joachim Fuchtel MdB zu Fachgespräch in Fürth

Montag, 01.08.2011

Im Jahr 2008 bereits hat die Bundesrepublik Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen unterschrieben. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung weiter in die Gesellschaft zu integrieren.

Dem „nationale Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen“ liegt die Koalitionsvereinbarung der schwarz-gelben Bundesregierung zu Grunde. Diesen gilt es laut Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales „jetzt mit Leben zu füllen“.

Dazu hatte Christian Schmidt seinen Kollegen aus Baden-Württemberg nach Fürth zu einem Fachgespräch mit Vertretern aus Vereinen und Verbänden, die mit Behindertensport vor Ort befasst sind, eingeladen. „Hier in Fürth wird seit Jahren viel geleistet und mit dieser Erfahrung ist Fürth bereit, auf diesem Gebiet noch mehr zu tun“, so Schmidt.

„Hier sitzen Gesprächspartner, die über die Pflicht hinaus arbeiten, die mit ehrenamtlichem Engagement diese wichtige Arbeit mit Leben füllen“, mit diesen Worten begrüßte der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt seinen Staatssekretärskollegen in Fürth.

Den beiden Staatssekretären ist es dabei besonders wichtig, auch in diesem Bereich „eine Politik von unten nach oben zu machen. Dazu dient dieser Austausch mit Vertretern aus der Praxis“.

Im Rahmen des rund zweistündigen Gesprächs wurde über die Integration von Menschen mit Behinderung beispielsweise im Schul- oder Vereinssport gesprochen. Weiterhin wurden Möglichkeiten für die Verknüpfung von Breiten- und Leistungssport von Menschen mit Behinderungen erörtert.

„Ziel muss es sein, mit den hier gewonnenen Erfahrungen und dem großen Know-How Fürth stufenweise weiterzuentwickeln. Zu einem Projekt im Bereich des Sports für Menschen mit Behinderung mit Strahlkraft auf die gesamte Region“, sagte Schmidt zum Abschluss.

Staatssekretär Fuchtel zeigte sich sehr angetan von dem „großen Engagement in Fürth“ und lud Vertreter zu weiteren Gesprächen nach Berlin ein, um „das frühe Stadium dieser Diskussion weiter fortzusetzen“.


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