Christian Schmidt im Plenum

Christian Schmidt ist mit großer Mehrheit als Landesvorsitzender des ASP bestätigt worden

97,4 Prozent der Delegierten stimmten für Schmidt - klarere Positionierung gefordert

Sonntag, 31.07.2011

Mit großer Mehrheit wurde der fränkische Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Christian Schmidt, erneut zum Landesvorsitzenden des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik der CSU gewählt. 97,4 Prozent der Delegierten sprachen Schmidt bei der Abstimmung am 30. Juli 2011 in Deggendorf bei der Landesdelegiertenversammlung ihr Vertrauen aus. "Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, dass mir die Delegierten mit diesem Ergebnis entgegenbringen", so Schmidt nach seiner Wiederwahl. Schmidt betonte in seiner Rede die Notwendigkeit zur Geschlossenheit, gerade bei den immensen Umbrüchen und Veränderungen innerhalb der Bundeswehr. Er stimmte die Delegierten auf einen neuen Kurs ein. "Wir müssen einen Trennstrich zu den Linken, zur SPD und zu den Grünen ziehen", so der Staatssekretär. "Die CSU muss sich in der Außen- und Sicherheitspolitik wieder klarer positionieren".

Der Bayerische Ministerpräsident Seehofer wies in seiner Rede darauf hin, dass "die Sicherheitsanalyse der Bundesrepublik ergab, dass die internationale Sicherheitslange nicht mehr eine Wehrpflicht rechtfertigt". Seehofer wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft im ASP geehrt.

Im Oktober wird der ASP unter seinem Landesvorsitzenden Schmidt einen Antrag mit dem Namen "Mut zur Verantwortung" beim CSU-Parteitag einbringen. In dem Antrag wird zum einen auf die Verdienste und Kompetenzen der CSU in der Außen- und Sicherheitspolitik verwiesen. Die CSU hatte mit ihrer Unterstützung für die jungen Demokratien in Slowenien und Kroatien zukunftsweisend an einer Entwicklung zu einer neuen deutschen Außenpolitik beigetragen. Diese Verbundenheit und die eingegangene Verantwortung für Frieden und Stabilität in Europa fanden in Deggendorf Ausdruck in der Anwesenheit und den Reden des ehemaligen slowenischen Ministerpräsidenten Lojze Peterle sowie des Sondergesandten der kroatischen Regierung für europäische und transatlantische Beziehungen, Davor Stier. Der kroatische Botschafter Miro Kovac und der Bischof des Bistums Banja Luka in Bosnien, Franjo Komarica, danken dem Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik für ihren Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten.


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