Christian Schmidt im Plenum

Deutsche Atlantische Gesesellschaft lud zur Diskussionsrunde - Die Rolle von Facebook und Twitter in der deutschen Politik

Leidet unser Politikverständnis unter Facebook & Co?

Dienstag, 12.07.2011

Wie groß ist der Einfluss von Facebook, Twitter oder YouTube auf die Politik? Um diese Frage zu beantworten, hatte die Deutsche Atlantische Gesellschaft und dasDeutsch-Amerikanische-Institut zusammen mit Craig Marshall, Bezirksvorsitzender der Jungen Union Nürnberg-Fürth-Schwabach, zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Journalisten und TV-Moderator Cherno Jobatey eingeladen. Die Seite der Politik vertraten Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung und Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, sowie der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, Stefan Müller. Für die wissenschaftlichen Argumente in der Diskussionsrunde war Professor Dr. Andreas Elter, Studiengangsleiter und Professor für Journalistik von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Köln, zuständig.

Sarah Beringer vom Lehrstuhl für Auslandswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vervollständigte die Diskussionsgruppe. Das Wahlkampfteam-Mitglied von Barack Obama bei der letzten US-Präsidentschaftswahl sah den Unterschied zwischen USA und Deutschland darin, dass sich Amerikaner viel stärker auf Social Network-Eindrücke verlassen. Christian Schmidt ergänzte: „Obama hat die Wahl sicherlich auch Dank der Kommunikation via Facebook & Co gewonnen. Jedoch auch aufgrund seiner Ausstrahlung und seiner Botschaft. Den Anteil der einzelnen Komponenten an seinem Sieg wird man jedoch nie ermitteln können.“

Zudem bezweifelte er, ob das „Modell Obama“ in gleichem Maße auf Deutschland übertragbar sei.Die übrigen Diskussionsteilnehmer und viele Besucher der Veranstaltung, darunter der Oberasbacher CSU-Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Schwarz-Böck und die Vorsitzende der FrauenUnion Zirndorf, Adelheid Seifert, teilten diese Auffassung. Adelheid Seifert stellte treffend fest: „Mit Facebook informieren wir viele Menschen über unsere Veranstaltungen. Doch wirklich erreichen können wir sie nur über das persönliche Gespräch und unsere gute Arbeit!“


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