Christian Schmidt im Plenum

Staatssekretär Schmidt: „Wichtige Gesetzesänderungen für den Energiemix der Zukunft im Deutschen Bundestag beschlossen“

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt MdB begrüßt zukunftweisende Entscheidungen des Bundestages zum Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022

Donnerstag, 30.06.2011

„Mit dem heute beschlossenen Atomausstieg und den flankierenden Energiegesetzen haben wir die entscheidenden Weichen für ein neues Energiezeitalter in Deutschland gestellt“, so der Parlamentarische Staatssekretär und Fürther Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt.

„Das schwarz-gelbe Energiekonzept umfasst aber nicht nur die Laufzeitbegrenzung der Kernkraftwerke, die teils abgeschaltet bleiben und teils in den nächsten zehn Jahren abgeschaltet werden, sondern auch einen umfassenden Plan für die Einrichtung anderer Energieträger. Es geht weit darüber hinaus. Das ist auch notwendig, denn der Strom kommt eben nicht „aus der Steckdose“, sondern muss erst erzeugt werden. Deswegen verbieten sich auch Wunschvorstellungen, die in Kauf nehmen, dass Deutschland innerhalb Europas nur durch (Kern-)Energieimporte aus Nachbarländern weiterhin eine gesicherte Stromversorgung hat.

Mit Genugtuung habe ich zur Kenntnis genommen, dass auch die große Mehrheit der grünen Abgeordneten dem Ausstiegskonzept zugestimmt hat.

Nach dem gesellschaftlichen Konsens zum Ausstieg aus der Kernenergie nach der Havarie des Kernkraftwerks Fukushima in Japan bedarf es nun aber auch einer gemeinsamen Anstrengung des gesamten Landes, um erneuerbare Energien, bis zu 4000 km notwendige Starkstromleitungen und den Bau neuer Gaskraftwerke zügig zu realisieren. Besserwisserei hilft dabei überhaupt nicht, sondern solides und berechenbares Handeln. Dies trauen wir uns und dem Land zu. Es liegt ein anstrengender Weg vor uns.“


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