Dorothee Bär diskutiert mit Mitgliedern der Fürther CSU über Leitbild2010 plus
Donnerstag, 15.04.2010
Auf dem Foto sehen Sie v.l.n.r.: Bezirksrat Michael Maderer, Dr. Joachim Schmidt, Vorsitzender der Fürther Stadtratsfraktion, Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, die stellv. CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär MdB sowie CSU-Kreisvorsitzenden Gerhard Fuchs. Foto: Jürgen Langhammer
Fast 30 Wortmeldungen zeugen von einer lebendigen Partei. Mit strukturellen Erneuerungen will die CSU noch attraktiver werden, an diesbezüglichen Möglichkeiten beteiligen sich Basis und Anhänger gleichermaßen. „Nur wenn wir selbst überzeugt sind, können wir auch die Menschen überzeugen“, so stellvertretende Generalsekretärin und Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär bei einer mehrstündigen Leitbilddiskussion mit Mitgliedern des CSU-Kreisverbandes Fürth-Stadt. Ihr sei es ein Herzensanliegen, „diese großartige Partei fit zum machen für die Wahljahre ab 2013.“
CSU-Kreisvorsitzender Gerhard Fuchs begrüßt, dass die Landesleitung die Wünsche der Parteibasis und den Auftrag aus dem Parteitag umsetzt und sich mit den Mitgliedern gemeinsam Gedanken macht, um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. „Auch wir aus dem Kreisverband Fürth-Stadt werden wichtige Impulse zur Erneuerung geben“, so Fuchs. Aus der CSU solle eine echte Mitmach-Partei werden.
Fuchs will, dass das Ehrenamt gestärkt und die Mitglieder ernst genommen werden: „Den Mitgliedern müssen realistische Chancen geboten werden, ihren Sachverstand auch in den Spitzenfunktionen des Bezirksverbandes sowie im Parteivorstand einzubringen. Außerdem sollten wir uns die Erfolge auf allen Ebenen nicht grundsätzlich schlecht reden lassen, auch wenn die Kommunikation bei so manchem Thema in der Vergangenheit hätte besser laufen können.“
Kritisch und sachlich zugleich drehten sich die meisten Diskussionsbeiträge um Darstellung und Präsenz der CSU in der Öffentlichkeit und um verbesserte Vernetzung der Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise, die zum Teil eine Neuausrichtung nötig hätten. Weitere Themen waren beispielsweise die oft „ausufernde Bürokratie“, die „Politikersprache“ und das „Nachlaufen hinter Umfragen“.
Einig waren sich die Diskutanten darin, dass die CSU künftig die Werte wieder mehr auch öffentlich darstellen müsse. Auch Dorothee Bär vertrat die Auffassung, dass wir nicht jedem falschen Zeitgeist hinterherlaufen müssen. Vielmehr gehe es um den Wettbewerb um die besten Ideen. „Konservativ heißt auch, an der Spitze des Fortschritts zu marschieren.“ Der heimische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt legt nach. „Die Menschen brauchen Ankerpunkte und Perspektiven zugleich.“
Für die Generalsekretäre Dorothee Bär und Alexander Dobrindt sei wichtig, dass es bei dem gesamten Leitbildprozess keinerlei Vorgaben oder Vorfestlegungen gibt. „Wir leben von engagierten Mitgliedern und deshalb werden alle Vorschläge offen und ehrlich diskutiert. Wir wollen gemeinsam das Gleiche, nämlich eine nachhaltige Stärkung der CSU“, so Bär. Dazu gehöre die Nachwuchsförderung ebenso, wie der Ausbau der Informationsflüsse. „Wir kämpfen nicht gegen etwas, sondern für uns und unsere Ideen!“
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