Christian Schmidt im Plenum

Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, schenkt dem Jüdischen Museum Franken eine »Flecktarnkippa« für die Dauerausstellung

Dienstag, 31.05.2011

Daniela Eisenstein, Leiterin Jüdisches Museum Franken, freut sich über das Geschenk von Staatssekretär Christian Schmidt.

Daniela Eisenstein, Leiterin Jüdisches Museum Franken, freut sich über das Geschenk von Staatssekretär Christian Schmidt.

Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, übergibt am Dienstag, den 31. Mai 2011, der Leiterin des Jüdischen Museums Franken, Daniela F. Eisenstein eine besondere religiöse jüdische Kopfbedeckung für die Museumssammlung: eine sogenannte Flecktarnkippa in den Farben der Bundeswehr. Seit einigen Jahren leisten jüdische Bürger ihren Wehrdienst in der deutschen Bundeswehr. Aus diesem Grund wurde auch die Flecktarnkippa (hebr. Kippa für = Kopfbedeckung) eingeführt. »Jüdische Soldaten wollen zumindest beim Gebet auf ihre Kippa als Ausdruck religiöser Demut nicht verzichten. Das ist auch in der Bundeswehr nicht anders und das finde ich auch gut so«, betonte Staatssekretär Schmidt bei der Übergabe. »Es zeigt, dass jüdische Soldaten ihre Religion selbstbewusst wahrnehmen und dies auch in der Bundeswehr können.«

Üblicherweise nehmen Soldaten in geschlossen Räumen die Kopfbedeckung ab, die Kippa jedoch wird von Soldaten jüdischen Glaubens etwa beim Besuch eines jüdischen Friedhofes oder einer Synagoge getragen.

Die Flecktarnkippa wird im neuen Teil der überarbeiteten Dauerausstellung zum Jüdischen Leben gezeigt, die ab September zu sehen sein wird.


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