Christian Schmidt im Plenum

Parlamentarischer Staatssekretär zu Informationsbesuch auf dem Lechfeld

Christian Schmidt informiert Kommunalpolitiker über Neuausrichtung der Bundeswehr

Freitag, 20.05.2011

In Lechfeld: Staatssekretär Schmidt mit MdB Oswald und dem Kommodore Scheible

In Lechfeld: Staatssekretär Schmidt mit MdB Oswald und dem Kommodore Scheible

Am Freitag, den 20. Mai 2011 besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung, Christian Schmidt und der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Eduard Oswald, den Standort Lechfeld. Bei dem mehrstündigen Aufenthalt informierten sich beide Politiker zum einen über die Aufgaben der auf dem Lechfeld stationierten Truppenteile der Streitkräfte. Ein Treffen mit kommunalen Funktions- und Mandatsträgern auf Einladung des Bundestags-Vizepräsidenten Oswald war zudem ein weiterer Bestandteil des Besuchsprogramms.

Der Standortälteste Lechfeld/Augsburg und Kommodore des Jagdbombergeschwaders 32, Oberst Stefan Scheibl, stellte in seinem Vortrag die besondere militärische Bedeutung des Standortes und die Entwicklung der Kasernen auf dem Lechfeld für die Region vor.

Im anschließenden Gespräch mit Bürgermeistern aus der Region Lechfeld erläuterte der Parlamentarische Staatssekretär den aktuellen Sachstand zur „Neuausrichtung der Bundeswehr“. Diese waren zwei Tage zuvor in Berlin vom Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, der versammelten militärischen Führung der Bundeswehr sowie führenden Verteidigungspolitikern des Bundestages und der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Das grundsätzliche Ziel der Neuausrichtung ist eine noch professionellere, modernere und attraktivere Bundeswehr. Der Bundesminister der Verteidigung hat nach einer gründlichen Lagefeststellung über die dazu notwendigen Eckpunkte entschieden. Nach der hierauf aufbauenden Ausplanung der Feinstrukturen wird ein neues Stationierungskonzept der Bundeswehr in Deutschland im Herbst dieses Jahres erarbeitet werden.

Christian Schmidt bat die anwesenden Kommunalpolitiker um Verständnis, dass Fragen zum künftigen Stationierungskonzept zur jetzigen Zeit nicht beantwortet werden könnten. Diese Entscheidung werde – wie seit längerem bekannt – erst im Herbst diesen Jahres getroffen.


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