Christian Schmidt im Plenum

Zugverbindung Neustadt Aisch - Nürnberg

Staatssekretär Schmidt und Landtagsabgeordneter Herold begrüßen erste Verbesserungen

Dienstag, 19.04.2011

Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, und sein Landtagskollege Hans Herold begrüßen die Verbesserung der Kapazitäten im Netz der Mainfrankenbahn (MFB). Diese gelten unter anderem auch für Züge der Verbindung Nürnberg – Würzburg und damit auch für die Strecke Nürnberg – Neustadt  a.d. Aisch. Wie bei ihrem Pressegespräch in Emskirchen Ende März angekündigt, hatten sich die beiden Abgeordneten in Gesprächen mit Vertretern der Deutschen Bahn für eine Erhöhung der Kapazitäten auf der Strecke Neustadt – Nürnberg eingesetzt.

„Da die Züge auf dieser Strecke gerade zu den Stoßzeiten, wenn zahlreiche Pendler und Schüler unterwegs sind, oft überfüllt sind, muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, betonen Schmidt und Herold. Ein erster Schritt hierzu ist nun auf Initiative der beiden Abgeordneten erfolgt.

Ab dem 18. April werden in den Zügen, die werktags von Neustadt nach Nürnberg sowie in Gegenrichtung fahren, mehr Sitzplätze angeboten. An Freitagen stehen den Fahrgästen in den Zügen von Nürnberg Richtung Neustadt Aisch (Abfahrt 13:04 Uhr und 14:04 Uhr in Nürnberg) statt bisher 384 Plätze dann 544 Sitzplätze in der 2. Klasse zur Verfügung. An Freitagen und Samstagen (Abfahrt 19:04 Uhr in Nürnberg) sind es 384 statt der bisher 224 Plätze.

In Gegenrichtung bietet die Deutsche Bahn montags bis donnerstags (Abfahrt 10:25 Uhr in Neustadt Aisch), an Freitagen (Abfahrt 13:25 Uhr) und an Samstagen (Abfahrt 11:25 Uhr und 14:25 Uhr) ebenfalls 384 Sitzplätze an.

„Das ist zwar noch nicht das Optimum, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, freuen sich Schmidt und Herold. „Wir werden uns weiter darum bemühen, dass vor allem morgens und abends die Kapazitäten erhöht werden.“

Derzeit prüfe die Deutsche Bahn auch eine Anpassung der zeitlichen Lage der Regionalbahn zwischen Nürnberg und Neustadt. Die Regionalbahn fahre stündlich nur ca. fünf Minuten hinter dem Regional-Express. Eine Verschiebung um 20 bis 30 Minuten könnte zusätzlich zu einer Entspannung der Situation sowie einer besseren Verteilung der Kapazitäten auf dieser Strecke führen. Die Prüfung der entsprechenden Fahrlagen werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.Die Umsetzung könne aber frühestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 realisiert werden. „Wir werden das Thema auf jeden Fall im Auge behalten“, versprechen Schmidt und Herold.


zurück zur Übersicht