Christian Schmidt im Plenum

Zweimal Austausch -zweimal Chance auf Horizonterweiterung. Und zweimal Stärkung des gegenseitigen Verständnisses

Donnerstag, 14.04.2011

Mit einem Stipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des Deutschen Bundestags gemeinsam mit dem Amerikanischen Kongress, kommen im Sommer rund 250 junge Stipendiaten aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland. Hierfür sucht die Austauschorganisation Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) zurzeit für rund 50 der jungen Amerikaner Gastfamilien.

Alle Stipendiaten werden von jeweils einem Bundestagsabgeordneten als Paten betreut. Auch Staatssekretär Christian Schmidt, MdB, engagiert sich als wieder als Pate im PPP und bittet die Menschen in seinem Wahlkreis, den interkulturellen Austausch als Gastfamilien zu unterstützen: „Wer einen der Austauschschüler bei sich aufnimmt, erweitert seine Familie für ein Jahr um ein internationales Mitglied und erlebt die amerikanische Kultur ganz persönlich", so Schmidt, „Der Austausch der Schülerinnen und Schüler ist seit Jahrzehnten eine wichtige Stütze der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Gegenseitiges Kennenlernen hilft bei der Erhaltung der hervorragenden Transatlantischen Beziehungen", so Christian Schmidt.

Die 15- bis 18-Jährigen Austauschschülerinnen und - Schüler reisen im August oder September zu ihren Gastfamilien. Sie besuchen eine örtliche Schule, teilen den Familienalltag und lernen so die deutsche Kultur und Sprache kennen. Grundsätzlich ist jede Familie für die Aufnahme eines Austauschschülers geeignet – ob berufstätig, allein erziehend, ob mit Kindern oder ohne.

Seit 1983 vermittelt das PPP Jugendlichen in Deutschland und den USA die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht. Mit Vollstipendien ermöglicht das PPP den US-amerikanischen Teilnehmern ein Austauschjahr in Deutschland, während im Gegenzug etwa 300 Jugendliche aus Deutschland als „junge Botschafter" in die USA reisen.

Familien und Paare, die Interesse haben, eine Schülerin oder einen Schüler für ein Jahr bei sich aufzunehmen, können sich bei YFU melden unter

Telefon 040 22 70 02 -0

oder per E-Mail an info@yfu.de.

Weitere Informationen im Internet: www.yfu.de und www.bundestag.de/ppp

Auch für ein weiteres Austauschprogramm möchte Christian Schmidt werben- es werden von der AFS Interkulturelle Begegnungen aufgeschlossene Gastfamilien gesucht. Auch hier können sich interessierte Familien ab sofort bewerben.

Über den Tellerrand schauen, Neues entdecken und die Chance ergreifen, eine andere Kultur kennen zu lernen: Über 800 Familien nehmen jedes Jahr einen Gastschüler der gemeinnützigen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. auf und sammeln wertvolle internationale Erfahrungen im eigenen Zuhause. Durch das Zusammenleben gewinnen die Gastfamilien einen einmaligen Einblick in die Denkweise einer anderen Kultur und entdecken gleichzeitig mit den Jugendlichen neue Seiten an der deutschen Lebensweise. Oft sind es ganz alltägliche Erlebnisse in der Schule, beim gemeinsamen Abendessen oder bei Freizeitaktivitäten, die den Anstoß zu einem spannenden Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede geben. Eine nachhaltige Bereicherung für den Familienalltag, von der auch Christian Schmidt, Mitglied des Bundestages, überzeugt ist: „Unsere Welt wächst immer mehr zusammen. Umso wichtiger ist es, offen aufeinander zu zugehen und die Lebens- und Denkweise des anderen zu verstehen. Die Aufnahme eines Gastschülers ermöglicht das für alle Familienmitglieder – von jung bis alt."

Gemeinsam suchen Schmidt und AFS ab sofort nach weltoffenen Gastfamilien im Kreis Neustadt a.d. Aisch, die ab September 2011 ihren Alltag mit einem Austauschschüler teilen möchten. Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen 15 und 18 Jahren alt und kommen aus rund 50 Ländern weltweit. Neben dem Interesse an anderen Kulturen freuen sich viele Gastfamilien darauf, an der persönlichen Entwicklung eines Schülers im Austauschjahr teilzuhaben. Durch das gemeinsame Jahr entstehen so oft intensive Freundschaften in allen Teilen der Welt.

Interessierte Familien können sich jetzt für das AFS-Gastfamilienprogramm bewerben. Auch allein erziehende Elternteile oder Paare ohne Kinder sind willkommen. Wichtig sind Offenheit und das Interesse an einem Jugendlichen aus einer anderen Kultur. Während des Aufenthalts stehen ehren- und hauptamtliche AFS-Mitarbeiter in der Region den Gastfamilien mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen gibt es beim AFS-Regionalbüro Süd unter

Telefon 0711-80 60 769-0 oder im

Internet unter www.afs.de/gastfamilie.

Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch ermöglicht AFS (ehemals „American Field Service") die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich. AFS kooperiert mit Partnerorganisationen in mehr als 50 Ländern. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder.


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