Christian Schmidt im Plenum

CSU setzt Erleichterungen beim Feuerwehrführerschein durch

Donnerstag, 20.01.2011

Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt MdB und Hans Herold MdL zeigen sich erfreut über den Beschluss des Bundeskabinetts, die bisherige „Feuerwehrführerscheinregelung“ zu erweitern. Künftig dürfen Ehrenamtliche entsprechende Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen fahren. „Seit langem drängen wir darauf, dass die bisherige Sondergenehmigung für Einsatzfahrzeuge für Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste, technische Hilfsdienste und des Katastrophenschutzes mit interner Prüfung und Ausbildung von 4,75 Tonnen auf 7,5 Tonnen ausgedehnt wird“, erklärt Hans Herold. „Im Oktober 2009 hatten wir diesbezüglich erneut einen Antrag an den Bund gerichtet, denn für die heutigen technischen Möglichkeiten und Anforderungen reichte die alte Regelung nicht mehr aus, da immer häufiger das Mitführen von Anhängern erforderlich ist.“

Herold freut sich über diesen weiteren Schritt zu weniger Bürokratie im Ehrenamt. Wie er weiter erläutert kümmern sich in Bayern rund 320 000 ehrenamtliche Feuerwehrleute bei fast 7800 freiwilligen Feuerwehren in Städten und Gemeinden um den Brandschutz. „Auch in meinem Stimmkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim / Fürth-Land engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich. Ihnen soll ihre wertvolle ehrenamtliche Tätigkeit nicht erschwert werden. Mit der Erweiterung des Feuerwehrführerscheins erfahren unsere Feuerwehren und Rettungskräfte eine deutliche Verbesserung bei ihren Einsätzen“, zeigt sich Herold überzeugt.

Ergänzend erläutert der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt MdB: „Die Neuregelung passt sich somit nicht nur den Anforderungen in der Praxis an und bringt deutliche Erleichterungen. Sie baut auch Bürokratie ab und stärkt das Verantwortungsbewusstsein der Ehrenamtlichen, die jeden Tag einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland leisten“.


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