Christian Schmidt im Plenum

Ein symbolisches, gelbes Band: Ehrung der Angehörigen der „US – Rettungsflieger“ aus Afghanistan

Welch eine berührende, schöne Geste: Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt bedankte sich am 29. April 2010, bei den Angehörigen der US-Rettungsflieger, die am 2. April 2010 verwundete Bundeswehrsoldaten ausflogen

Donnerstag, 29.04.2010

Schmidt danke auch den ganz Kleinen

Schmidt danke auch den ganz Kleinen

So erklärte Schmidt eingangs gegenüber Journalisten: „Ich bringe hier sozusagen auch ein Stück symbolisches, gelbes Band. Die Ereignisse der letzten Wochen sind besonders verbindende Erfahrungen, die wir gemeinsam mit unserem Partner in diesem scharfen Einsatz erlebt haben."

"Die amerikanischen Soldaten stehen im Norden Afghanistans unter dem Kommando eines deutschen Generals und kämpfen Seite an Seite mit ihren amerikanischen Kameraden. Hier, in Ansbach, im Fränkischen, wo diese tapferen, amerikanischen Soldaten stationiert sind, wollte ich gerne den Angehörigen Dank sagen, die mit der hohen Belastung in Sorge um ihre Männer und Väter hier bei uns leben. Die Familien, die Freunde sind als Rückhalt für die Soldaten so wichtig, auch ihnen gebührt unser Dank. Das ist sehr bewegend, dass diese amerikanischen Soldaten, ohne eine Sekunde nachzudenken und unter höchster Gefahr ihr Leben bei dieser Rettungsaktion riskiert haben, um den deutschen Soldaten zu helfen. Im Namen der Bundesrepublik möchten wir mit dieser Ehrenzeremonie unseren Dank sagen, unseren Rückhalt im Füreinander - Einzustehen ausdrücken und dies gegenüber den Soldaten, deren Angehörigen und Freunden zum Ausdruck bringen.“

Zum ersten Mal waren zuvor, am 21. April, während des Treffens von Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg mit dem Befehlshaber der International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan und Befehlshaber der US-Streitkräfte OPERATION ENDURING FREEDOM (OEF) General Stanley A. McChrystal, Ehrenkreuze der Bundeswehr in Gold an ausländische Soldaten, an diese amerikanischen „Rettungsflieger“, verliehen worden.

 Staatssekretär Schmidt hieß bei dieser Veranstaltung dann auch Brigadier General Michael A. Ryan, Acting commander an deputy commander V Corps, herzlich willkommen: „Nice to meet you again.“ Der fügte seinerseits auch ein herzliches bayerisches „Grüß Gott“ in seine Ansprache ein. Er würdigte die herausragende Leistung der gewürdigten Soldaten der 12 th Combat Aviation Brigade. Deutlich wurde, wie gut in dieser Region die deutsch-amerikanischen Beziehungen, sowohl im militärischen Bereich, in einer der besten Regionen Frankens und auch im zivilen Umfeld funktionieren. Denn nicht wenige der amerikanischen Soldaten haben deutsche Partnerinnen, Frauen oder Freunde. Sehr viele von ihnen waren auch zu dieser Veranstaltung eingeladen, vielfach leuchteten dabei die bekannten gelben Schleifen, als sichtbares Zeichen und Bekenntnis für die Unterstützung der amerikanischen Soldaten im Auslandseinsatz, ob nun im Irak oder in Afghanistan.
 
Beispielsweise bei Saskia Herbst und Lisa Ettmeyer, die von einer Freundin, der Frau von einem der Rettungspiloten, eingeladen wurden. Die Lebenspartner der beiden jungen Frauen sind derzeit auch im Afghanistan- Einsatz. Zu diesem Freundeskreis zählen auch Feldwebel Isabell Göpel, übrigens Panzerkommandant(in) und Oberfeldwebel Achim Müller aus Bad Salzungen mit ihrem Nachwuchs Theresia, noch in der Sportkarre. Überhaupt waren die Kleinsten an diesem offiziellen Tag ganz wichtig, da machte sich sogar der Parlamentarische Staatssekretär Schmidt auf der Bühne recht klein, ging in die Knie, um auf Augenhöhe den Kindern der geehrten Hubschrauberpiloten zu erklären, dass ihr Papa „super gearbeitet hat und ein ganz toller Mann ist!“

One mission - one team

Auch die Bürgermeister der deutschen Heimatgemeinden der amerikanischen Soldaten, in denen die geladenen Familienangehörigen wohnen, waren im Sinne der aktiven Deutsch-Amerikanischen Verbundenheit ebenso hierzu eingeladen. Bewegende Worte fand Thomas Deffner, Bürgermeister von Ansbach und auch Oberstleutnant der Reserve und stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos Ansbach-Land: „Diese Veranstaltung heute ist eine hervorragende, richtig gute Idee. Wir sind stolz, dass Soldaten, die in Ansbach stationiert sind, mit besonderer Tapferkeit deutsche Kameraden gerettet haben." Er bekräftige erneuerte den Satz. „One mission – one team.“

(Quelle: WBK IV,  Bilder: Henn)


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