Christian Schmidt im Plenum

Gedenkfeier "20 Jahre Deutsche Einheit"

Staatssekretär Schmidt: „Wir hatten eine echte Volksbewegung!“

Montag, 04.10.2010

Anstoßen auf 20 Jahre Deutsche Einheit.

Anstoßen auf 20 Jahre Deutsche Einheit.

Anlässlich des 20. Jubiläums der Deutschen Einheit haben der Parlamentarische Staatssekretär und heimische Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt sowie Gerhard Fuchs, Vorsitzender des Fürther CSU-Kreisverbandes, zu einer Gedenkfeier im Fürther Stadtpark geladen. Neben Schmidt und Fuchs versammelten sich auch Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger sowie zahlreiche Vertreter der CSU-Stadtratsfraktion und des Kreisverbandes an der Gedenklinde zum Tag der Deutschen Einheit.

„Die Linde ist nun genau 20 Jahre alt. Sie wurde 1990 vom CSU-Kreisverband Fürth gepflanzt“, erinnert sich Schmidt. Als Symbol der Deutschen Wiedervereinigung solle sie dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürgern einer der wichtigsten Momente in der deutschen Geschichte – der Fall der Mauer - im Gedächtnis bleibe.

„Viele Jugendliche kennen Begriffe wie Honecker und Unrechtsregime gar nicht mehr. Wir müssen dafür sorgen, dass sich auch nach 1989-Geborene noch an diese Zeit erinnern“, so Schmidt. Im Rahmen der Gedenkfeier konnten sich Interessierte deshalb auch die Plakatausstellung „Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR“, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Magazin stern, anschauen und sich so über die damalige Situation in der DDR informieren.

Seit der Wende habe sich einiges getan. „ Die Lebenserwartung der Bürger ist in den neuen Bundesländern seit 1990 um sieben Jahre gestiegen. Sachsen und Thüringen konkurrieren heute mit Bayern und Baden Württemberg um die Spitzenplätze im Bereich Bildung“, so Schmidt. Über derartige Entwicklungen freute sich auch Fuchs: „Wir können stolz auf die Wiedervereinigung sein und ich wünsche uns allen, dass es weiterhin so friedlich bleibt.“

Schließlich war in den frühen 80ern noch lange nicht an eine Wiedervereinigung zu denken. Nicht jeder wollte die Deutsche Einheit.Richard von Weizsäcker hat einmal gesagt „Die deutsche Frage ist offen, solange das Brandenburger Tor geschlossen ist.“ Auch Schmidt ist sich dessen bis heute bewusst: „Wir hatten eine echte Volksbewegung. Es waren Kohl, Gorbatschow und Bush, die die Initiative ergriffen haben. Ihnen verdanken wir bis heute die Deutsche Einheit.“


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