Christian Schmidt im Plenum

Neue Eckpunkteregelung bringt Verbesserungen für die Zulassung von Saisonarbeitskräften

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt erläutert Bedeutung für landwirtschaftliche Betriebe in den Landkreisen Fürth und Neustadt a. d. Aisch/ Bad Windsheim

Donnerstag, 17.01.2008

„Das neue Jahr beginnt für landwirtschaftliche Sonderkulturbetriebe mit einer guten  Nachricht, denn es bringt eine flexible Regelung für die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften aus Mittel- und Osteuropa“, so der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt zur neuen Eckpunkteregelung.
Die Union hatte sich dafür eingesetzt, dass das, was bisher als Auslegungshinweis an die  Arbeitsagenturen gerichtet war, nun fest in der Eckpunkteregelung verankert wurde: In den Arbeitsagenturbezirken, in denen die Arbeitslosenquote erfreulich niedrig ist und im Oktober 2007 mindestens 20 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt lag, können Saisonarbeitskräfte aus Mittel- und Osteuropa nun schneller angefordert werden.

„Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, können jetzt per se 90 Prozent (bisher 80 Prozent) der im Jahr 2005 zugelassenen mittel- und osteuropäischen Arbeitskräfte ohne Arbeitsmarktprüfung, d.h. frühzeitiger als bisher, bewilligt werden“, erläutert Schmidt. „Da im Oktober 2007 die Arbeitslosenquote im Bundesdurchschnitt bei 8,2 Prozent lag, im Arbeitsagenturbezirk Nürnberg dagegen bei 6,2 Prozent und im Arbeitsagenturbezirk Ansbach sogar nur bei 3,7 Prozent - in beiden Fällen also mehr als 20 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt - werden unsere heimischen Sonderkulturbetriebe durch diese Regelung deutlich entlastet und erhalten endlich mehr Planungssicherheit. Außerdem gilt auch weiterhin die bisherige Härtefallregelung, nach der bis zu 100 Prozent der Arbeitskräfte angefordert werden können, falls nicht innerhalb von sechs Wochen Bewerber vom inländischen Arbeitsmarkt vermittelt werden können“, so Schmidt.


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