Christian Schmidt im Plenum

Bundeswirtschaftsminister Glos im Gespräch mit Vertretern der Fürther Wirtschaft

Montag, 18.02.2008

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zu Gast in der Comödie Fürth. Gemeinsam mit Christian Schmidt MdB, Parlamentarischer Staatssekretär und CSU-Kreisvorsitzender, Oberbürgermeisterkandidatin Birgit Bayer-Tersch, Landtagsabgeordneten Petra Guttenberger und Vertretern der lokalen Wirtschaft diskutierte er am Freitag, den 15. Februar, über die derzeitige Wirtschaftslage, das Thema Mindestlohn sowie über die Krise an den internationalen Finanzmärkten.

Bundeswirtschaftsminister Glos sieht „Grund zum Optimismus“, trotz der derzeitigen Bankenkrise. Die Unternehmen verzeichneten gute Auftragseingänge. Gedanken mache sich Glos aber wegen der Krise an den internationalen Finanzmärkten. Sie schlage teilweise auch auf Deutschland durch. Als Stichwort nannte Glos den Fall der IKB-Bank. „Die Gefährlichkeit wurde erkannt und ist deshalb auch beherrschbar“, so Glos. Sorgen bereite ihm allerdings das Ansehen der Sozialen Marktwirtschaft, die durch die „Managergier“ gefährdet sei. Als aktuelles Beispiel nannte Glos den Fall des Post-Managers Klaus Zumwinkel, der wegen Steuerhinterziehung bereits zurückgetreten ist. „Offensichtlich gibt es bei einigen Managern kein Verhaltensethos mehr“, erklärte Glos. „Gerade sie müssten Vorbilder sein, kommen aber dieser Funktion nicht nach. Und das schadet dem Ansehen.“

Für seine Standorttreue und die Reinvestition lohnte Glos ausdrücklich den Mittelstand. Er sei das Rückgrat unserer Volkswirtschaft.


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