Christian Schmidt im Plenum

Wichtiges Gespräch an der Basis – Schmidt informiert sich beim ASB

Bundestagsabgeordneter Christian Schmidt zum Gespräch beim Arbeiter Samariter Bund in Bad Windsheim

Donnerstag, 03.04.2008

Katastrophenschutz, Zivildienst, Ehrenamt: Dies waren die Themen, die der Abgeordnete Christian Schmidt am 3. April mit dem Leiter der Dienststelle des ASB Bad Windsheim, Ulrich Matthis sowie Mitarbeitern und Vertretern der Presse besprach. Schmidt ist es ein Anliegen, die Sorgen und Nöte der engagierten Menschen an der Basis zu kennen, insbesondere, wenn, wie es hier der Fall ist, Gesetzesänderungen vor der Tür stehen. Das 3. Zivildienständerungsgesetz soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden. Es sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, den Zivildienst attraktiver und für die Kostenträger dennoch verträglich zu gestalten. Hierzu zählen die Möglichkeit, den Zivildienst auf andere berufliche Tätigkeiten anzurechnen oder die Möglichkeit einer freiwilligen 6-monatigen Verlängerung des Dienstes. Insgesamt wurde vom ASB die Verkürzung des Zivildienstes auf 9 Monate als sehr problematisch beschrieben. Schmidt betonte, diesen Aspekt auf alle Fälle in die Beratungen zum 3. Zivildienständerungsgesetz einbringen zu wollen. Der Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung hob hervor, dass am Wehrdienst festgehalten wird. „Zivildienst gibt es nicht ohne Wehrpflicht“, betonte Schmidt. Er war jedoch mit seinen Gesprächspartner einer Meinung, dass Zivildienstleistende keine „billigen Arbeitskräfte“ darstellen dürfen in Bereichen, in denen qualifiziertes Pflegepersonal erforderlich ist. Auch die Themen Wehrgerechtigkeit sowie der persönliche Wertschöpfung, die die Zivis aus ihrem Zeit beim ASB oder anderen Trägern ziehen, waren Gegenstand der Diskussion.


zurück zur Übersicht