Christian Schmidt im Plenum

Mehr Wohngeld ab 2009

Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt MdB begrüßt die vom Bundeskabinett beschlossene deutliche Verbesserung des Wohngeldes

Dienstag, 15.04.2008

„Von dieser Wohngelderhöhung werden besonders geringer Verdienende, z.B. Alleinerziehende und Senioren mit niedriger Rente profitieren“, erklärt der Fürther Abgeordnete. „Die monatliche Wohngeldleistung wird um durchschnittlich 60 % steigen! Wohngeldempfänger erhalten somit im Durchschnitt statt jetzt monatlich 90 zukünftig 142 Euro.“
 
Kernstück der Änderungen ist die Einbeziehung der Heizkosten in das Wohngeld. Bisherige Berechnungsgrundlage des Wohngeldes ist die Bruttokaltmiete. Künftig sollen auch die Heizkosten mit einer Pauschale von 50 Cent pro Quadratmeter normierter Wohnfläche als Teil der Miete berücksichtigt werden.

„Die Heizkosten haben sich seit der letzten Wohngelderhöhung im Jahr 2001 verdoppelt!“, betont Schmidt. „Mit dieser Pauschale tragen wir diesem Umstand Rechnung, ohne aber den Anreiz zum Energiesparen zu senken, denn die tatsächlichen Heizkosten belaufen sich auf rund 90 Cent pro Quadratmeter beheizter Fläche.“

Außerdem wird auch die Höhe der Miethöchstbeträge um 10 % angehoben. Zurzeit liegen fast 60 % der Wohngeldempfänger über den gesetzlich festgelegten Höchstbeträgen.
 
„Mit Hilfe der Wohngelderhöhung und der zeitgleich auf dem Weg gebrachten Reform des Kinderzuschlags werden rund 150.000 Kinder zusätzlich aus der Sozialhilfe geholt werden.“, sagt Schmidt.

Diese Leistungsverbesserungen werden in die Wohngeld-Vereinfachungsnovelle integriert werden, über die der Deutsche Bundestag am 25. April 2008 in 2. und 3. Lesung abstimmen wird.


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