Christian Schmidt im Plenum

Die Rente folgt der Lohnentwicklung

Staatssekretär Schmidt: „Rentnerinnen und Rentner werden stärker am Aufschwung beteiligt.“

Freitag, 27.06.2008

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung und heimische Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt erklärt zum Inkrafttreten des Gesetzes zur Rentenanpassung am 01. Juli 2008:

„Durch die außerplanmäßige Rentenerhöhung werden die Altersbezüge der rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland um 1,1 Prozent steigen“, so Schmidt. „Nach drei Nullrunden in den Jahren 2004 bis 2006 und einer nur bescheidenen Erhöhung im letzten Jahr folgt die Rente nun der Lohnentwicklung“, betont der heimische Bundestagsabgeordnete.

Möglich wurde dies durch die Aussetzung des sogenannten Riester-Faktors in der Rentenformel für zwei Jahre. Die Rentenanpassung erhöht sich damit statt nur um 0,46 Prozent in diesem Jahr um 1,1 Prozent. Im nächsten Jahr soll die Anpassung um rund 0,65 Prozentpunkte höher ausfallen und voraussichtlich etwa zwei Prozent betragen.

„Wir haben auch eine soziale Verantwortung gegenüber den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Deshalb war es für uns wichtig, sie an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu beteiligen“, so Schmidt. Gleichzeitig würden die jüngeren Generationen nicht in unzumutbarer Weise belastet.

Das Aussetzen des Riester-Faktors in der Rentenformel 2008 und 2009 sei von allen möglichen Lösungen der gangbarste Weg gewesen. „Ich weise darauf hin, dass die stärkere Rentensteigerung aber nicht durch höhere Beiträge erkauft worden ist. Stattdessen wird sich die zunächst für 2011 erwartete Beitragssatzsenkung um maximal zwei Jahre verschieben“, so Schmidt.


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