Christian Schmidt im Plenum

Im Gespräch mit dem Bayerischen Bauernverband

Staatssekretär Schmidt: „Wir müssen jetzt über die Risikoausgleichsrücklage sprechen.“

Freitag, 10.09.2010

Staatssekretär Schmidt macht sich vor Ort ein Bild.

Staatssekretär Schmidt macht sich vor Ort ein Bild.

Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, hat den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Hechtel in Stein besucht. Nach einem Rundgang sprach er mit Vertretern des Bayerischen Bauernverbandes über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013, die Reform der Grundsteuer sowie die steuerliche Risikoausgleichsrücklage.

Aufgrund extremer Witterungsbedingungen in diesem Jahr, müssen die Bauern schwere Einbußen verkraften. Durch den Klimawandel können derartige Wetterschwankungen künftig noch häufiger eintreten. Deshalb fordert der Bauernverband eine steuerbegünstigte Risikoausgleichs-Rücklage.

„Wann sollen wir über ein solches Instrument wie eine steuerstundende Risiko-Rücklage sprechen, wenn nicht jetzt?“, fragt Schmidt, in dessen Wahlkreis es viele Bauern gibt. „Den Landwirten fehlen jetzt Einnahmen, die sie für künftige Investitionen dringend brauchen.“ Mit der steuerbegünstigten Rücklagenbildung könne geholfen werden. Die zunächst ausgefallenen Steuern würden in guten Jahren wieder an den Staat zurückfließen. Der heimische Bundestagsabgeordnete sieht bei Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner „eine ernsthafte Bereitschaft zur Diskussion über einen solchen Schritt.“

Schmidt betont, dass man keineswegs am Ziel sei. „Die CSU muss Themen setzen, sonst können wir sie nicht umsetzen. Hartnäckigkeit zahlt sich aus.“


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