Christian Schmidt im Plenum

"Wollen Senioren als Verbraucher stärken"

Fachgespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin - Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt MdB erläutert Ergebnisse

Freitag, 16.01.2009

Anlässlich eines Fachgesprächs der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema "Verbraucherschutz für Senioren", macht der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt auf Probleme und Herausforderungen an eine generationengerechte Verbraucherpolitik aufmerksam: "Kaum überschaubare Produktpaletten, technische Fachbegriffe und viel zu komplizierte Gebrauchsanweisungen sind leider keine Ausnahmen. Belästigende Telefonwerbung oder Haustürgeschäfte, bei denen bewusst Ältere in einen Vertrag gedrängt werden, sowie unzählige, unverständliche englische Begriffe machen das Leben für Senioren unnötig schwer. Viele Warenangebote und Dienstleistungen stellen ältere Verbraucher in ihrem Alltag vor große Probleme", beobachtet der Fürther Abgeordnete.

Gemeinsam mit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und Familienministerin Ursula von der Leyen und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft will Schmidt MdB Senioren als Verbrauchergruppe stärken. "Eine bessere Vernetzung zwischen Senioren-, Wirtschafts- und Verbraucherverbänden ist nötig", betont der Abgeordnete. Ziel müsse es sein, Standards für generationenübergreifende Produkte zu setzen.
Hierzu gehören klare Mindestschriftgrößen auf Produkten, verpflichtende Bestätigungsfelder vor jedem Vertragsabschluss im Internet und auch die Förderung einer verständlichen Sprache, da vor allem ältere Menschen, deren schulische Bildung das Erlernen von Fremdsprachen noch nicht vorsah, sich durch die große Anzahl von Anglizismen ausgegrenzt fühlen. "Gerade im ländlichen Raum müssen wir den Ausbau der Verbraucherberatungsstellen ausbauen und Dienstleistungen fördern, um eine haushaltsnahe Versorgung zu ermöglichen", so Schmidt.

Das Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit den wichtigsten Herausforderungen an eine generationenübergreifende Verbraucherpolitik können interessierte Bürger unter der Telefonnummer 030/ 227 77930 anfordern.


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