Christian Schmidt im Plenum

Staatssekretär Christian Schmidt MdB: Meister-BAföG-Novelle erleichtert Aufstieg durch Bildung

Donnerstag, 05.03.2009

"Wir wollen Meister werden!" Dieses Ziel haben erfreulicherweise viele Junghandwerker in unserer Region trotz geändertem Rechts. Und der Staat fördert diese.

2007 haben insgesamt 134.000 Personen das Meister-Bafög in Anspruch genommen. Ein Drittel der Förderfälle entfiel allein auf das Handwerk. "Das Änderungsgesetz des Meister-BAföGs (AFBG) sieht nun zahlreiche Verbesserungen vor, um noch mehr Menschen als bisher für Fortbildungen zu gewinnen und einen qualifizierten Fachkräftenachwuchs sicherzustellen", betont Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestags-abgeordneter. Er ruft alle Handwerker, Techniker und Fachwirte auf, dies zu nutzen.

"Sie sind die Praxiselite in Deutschland", so Schmidt. "Ihre Fach- und Führungskompetenz ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmen und für die Qualität "Made in Germany"." Fortbildungen seien für viele Berufstätige der Weg zum beruflichen Aufstieg. "Auf diesem Wege wollen wir sie künftig noch mehr unterstützen, in ihrem eigenen und unser aller Interesse", erklärt Schmidt.

In Zukunft sollen neben dem Handwerk auch Fortbildungen in der Altenpflege und die Aufstiegsfortbildung zum/zur Erzieher/in gefördert werden. Darüber hinaus erhalten Fortbildungsteilnehmer auch während der Prüfungsphase demnächst Unterhaltsförderung, damit sie sich voll auf ihre Abschlussprüfung konzentrieren können.

"Unternehmensgründer werden durch Erhöhung des Existenzgründungserlasses noch stärker als bisher belohnt, wenn sie Arbeits- oder Ausbildungsplätze schaffen", erklärt Schmidt. Auch Eltern sollen profitieren. Die Erhöhung des Kinderzuschlages soll die Teilnahme an Fortbildungskursen erleichtern.

Außerdem würden Fortbildungswillige durch die Regelung von Qualitätssicherungsmaßnahmen vor qualitativ minderwertigen Fortbildungskursen geschützt.
"Wir werden auch die Fördermöglichkeiten für fortbildungswillige Migranten mit einer Bleibeperspektive in Deutschland verbessern", betont Schmidt. Vor allem müssen diese nicht mehr wie bisher vor der Fortbildung mindestens drei Jahre lang berufstätig gewesen sein. "Damit leisten wir auch einen Beitrag zur besseren Integration von Ausländern", so Schmidt weiter.


zurück zur Übersicht