Christian Schmidt im Plenum

Regionale Verwurzelung ist wichtig

Staatssekretär Schmidt zu Besuch beim Sanitätslehrregiment in Feldkirchen

Montag, 16.03.2009

Dass das Sanitätslehrregiment tief mit seiner Region verbunden ist, wurde am 13. März auf doppelte Weise deutlich: Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt verlieh dem Verband den Beinamen "Niederbayern" und darüber hinaus dürfen die Sanitäter aus Feldkirchen das Fahnenband des Regierungsbezirks an ihrer Truppenfahne tragen.

In seiner Ansprache verdeutlichte der Staatssekretär, der in Vertretung für den Bundesminister der Verteidigung anreiste, wie wichtig es für Soldaten und Bevölkerung gleichermaßen sei, dass die Bundeswehr fest in der Region verankert ist. Dieser Bund sei durch Not- und Amtshilfen, wie die Hilfe bei der Schneekatastrophe 2006 weiter gefestigt worden, so Schmidt. An die anwesenden Vertreter der Öffentlichkeit appellierte er: "Sehen Sie unsere Soldaten als Garanten der Sicherheit, die das Gemeindeleben bereichern."

Dass dieser Name, den nur ein Verband tragen darf, gerade an das Sanitätslehrregiment verliehen wird, freue ihn, da der Wunsch unmissverständlich aus der Einheit selber kam: "Hier wurde eindeutig ein Weg von unten nach oben vollzogen", betonte der Staatsekretär. Da er selber im Grundwehrdienst als Sanitätssoldat diente, so Schmidt, freue ihn dies um so mehr, dass es ein Sanitätsstandort sei.

Ferner lobte er die Leistungsfähigkeit des Sanitätsdienstes, die der Bundeswehr als Ganzes auch international Reputation eingebracht habe: "Da wo der Sanitätsdienst ist, da gehen auch gerne andere Länder hin, da dort keine Kompromisse bei der Qualität gemacht werden". Trotz der kurzen Bestehenszeit von acht Jahren habe der Zentrale Sanitätsdienst, "beachtliche Erfolge" zu verzeichnen.

In einem anschließenden Pressegespräch kündigte er die Verwendung von Finanzmitteln aus dem Konjunkturpaket II zur weiteren Modernisierung des Standorts an. So solle im Rahmen der allgemeinen Attraktivitätssteigerung zusätzliches Geld in neue Unterkünfte gesteckt werden. Dies sei auch ein Zeichen, dass man hier bleiben wolle: "Schließlich ist Niederbayern ein guter Platz zum Bleiben."


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