Christian Schmidt im Plenum

Staatssekretär Schmidt: "Ausweitung des Schulbedarfspaketes bedeutet mehr Gerechtigkeit für alle"

Dienstag, 17.03.2009

Die Koalitionsfraktionen haben eine dreifache Erweiterung des Schulbedarfspakets vereinbart. "Mit dem Schulbedarfspaket wird Kindern und Jugendlichen aus Familien, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht vollständig aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können, eine jährliche Zusatzleistung in Höhe von 100 Euro für die schulische Bildung gewährt", erklärt Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung und heimischer Bundestags-abgeordneter.

Bislang war das Schulbedarfspaket auf Schüler bis zur 10. Klasse begrenzt. Künftig profitieren Schüler bis zur 13. Klasse davon. "Zusätzlich sollen nicht nur Abiturienten, sondern auch die sogenannten Vollzeit-Berufsschüler diese Leistung erhalten", so Schmidt. Dieser Punkt sei auf Druck der Union durchgesetzt worden.

Drittens soll das Schulbedarfspaket künftig allen Familien mit geringen Einkommen gewährt werden. Bislang war dies auf Familien, die ALG II oder Sozialhilfe erhalten, begrenzt. "Künftig kommen also auch Familien, die trotz geringen eigenen Einkommens zur Deckung des Lebensunterhaltes Kinderzuschlag erhalten, in den Genuss der jährlichen Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro", betont der CSU-Politiker. Dies wurde ebenfalls von der Union durchgesetzt.

"Die vereinbarte Erweiterung des Schulbedarfspakets stellt sicher, dass die Hilfe gezielt bei den Kindern aus einkommensschwachen Familien ankommt und damit ihre Bildungschancen effektiv verbessert werden", so Schmidt weiter.


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