Christian Schmidt im Plenum

Weg frei für die Fahrberechtigung bei Feuerwehren, Hilfs- und Rettungsdiensten

Staatssekretär Schmidt und Landtagsabgeordneter Herold informieren über Regelung beim "Feuerwehrführerschein"

Dienstag, 21.07.2009

Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsminister und dem Koalitionspartner ist - insbesondere durch den Einsatz der Union - für den sog. "Feuerwehrführerschein" eine praktikable Lösung gefunden worden. Damit ist der Weg zum Erwerb einer "Fahrberechtigung" für junge Leute mit der Fahrerlaubnis Klasse B frei. Dies gilt ebenso für die technischen Hilfsdienste sowie die nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste.

Parlamentarischer Staatssekretär Schmidt und Landtagsabgeordneter Herold haben dies zum Anlass genommen, bei einem Gespräch am Montag, den 20. Juli 2009, im Landratsamt Neustadt a. d. Aisch mit Landrat Walter Schneider sowie Vertretern der Feuerwehren beider Landkreise und der Stadt Fürth über die gefundene Kompromissregelung zu informieren.

"Mit dieser Regelung haben wir für die Feuerwehren, die technischen Hilfs- und Rettungsdienste einiges erreicht", erklärte Bundestagsabgeordneter Schmidt.
"So genügt für Führerscheininhaber der Klasse B für den Erwerb einer "Fahrberechtigung" für Fahrzeuge bis 4,75 Tonnen eine verbandsinterne Ausbildung und Prüfung." Die Einzelheiten über die Ausbildungs- und Prüfungsvorbereitungen regele das jeweilige Bundesland. Für Fahrzeuge zwischen 4,75 und 7,5 Tonnen sei eine abgespeckte, vereinfachte und kostengünstige, externe C1-orientierte Ausbildung und Prüfung durch professionelle Fahrer vorgesehen. "Wer diese höherwertige Fahrberechtigung bis 7,5 Tonnen erwirbt, kann diese nach zwei Jahren in eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 umschreiben lassen und sie dann auch außerhalb des Dienstes nutzen", betonte Schmidt. "Wir werden uns auch künftig für weitere Vereinfachungen einsetzten", versprachen Herold und Schmidt.


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