Christian Schmidt im Plenum

S-Bahn-Bau Nürnberg-Fürth-Forchheim: "Betroffene Bürger brauchen Gewissheit"

Staatssekretär Schmidt lädt zum Ortstermin nach Fürth-Steinach

Mittwoch, 22.07.2009

Die Bauarbeiten der S-Bahnlinie Nürnberg-Fürth-Forchheim sind in großen Teilen des Fürther Stadtgebietes in vollem Gange. Doch gerade der Streckenabschnitt in Fürth-Steinach, als Planungsabschnitt Fürth-Nord bezeichnet, bereitet vielen Bürgern Kopfzerbrechen bzw. wirft viele Fragen auf. Was geschieht mit den Äckern, die durch die Strecke zerschnitten werden? Erhalten die Landwirte finanzielle Entschädigung oder Ausgleichsflächen? Wann müssen die Freiwilligen Feuerwehren Fürths ihr derzeitiges Übungsgelände räumen, das der S-Bahn im Weg ist?

Um Antworten zu bekommen, hatte Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, am Donnerstag, den 16. Juli, Vertreter der Deutschen Bahn zu einem Ortstermin nach Fürth-Steinach geladen. Zusammen mit Landtagsabgeordneter Petra Guttenberger, Angelika Ledenko, stellvertretende Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Fürth-Stadt, sowie den Stadträten Peter Pfann und Birgit Bayer-Tersch informierte sich Schmidt über die weiteren Planungen. "Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, wie es weitergeht", betonte Staatssekretär Schmidt.

"Die Bauern müssen drei Jahre im Voraus planen, wie sie ihre Felder bepflanzen wollen", erklärte Landwirt Pfann, der selbst vom S-Bahn-Bau betroffen ist. "Für uns ist es deshalb wichtig zu erfahren, was geplant ist und vor allem in welchem Zeitraum." Bisher sei die Bahn mit den Landwirten noch nicht in Verhandlungen getreten.

Das soll sich nach Aussagen der Bahn-Vertreter jedoch bald ändern. So werde es in Kürze eine Veranstaltung für die Landwirte geben, in der Pläne vorgelegt und alle offenen Fragen geklärt werden sollen.


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