Christian Schmidt im Plenum

Staatssekretär Schmidt: "Blick richtet sich auf Arbeitsplätze und Perspektive für Quelle."

Freitag, 14.08.2009

Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, bedauert den im Rahmen des Sanierungskonzeptes angekündigten Stellenabbau bei Quelle sehr. Danach wird jede dritte Stelle beim Fürther Traditionsunternehmen wegfallen. In Fürth wären das allein rund 600 Arbeitsplätze. "Ich freue mich zwar, dass ein Sanierungskonzept für Quelle möglich ist, trotz all unserer Bemühungen werden aber viele Quelle-Mitarbeiter ihre Stelle verlieren. Für sie und ihre Familien ist das ein schwerer Schlag."

"Ich begrüße die Bereitschaft, namentlich der Oberbürgermeister Jung und Maly und der Wirtschaftsreferenten Müller und Fleck, zur regionalen Zusammenarbeit aller politischen Instanzen, von Gewerkschaften und Arbeitgebern, sich um gezielte Unterstützung für die Mitarbeiter zu kümmern, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Selbstverständlich bin ich bereit, hierzu einen Beitrag zu leisten und erwarte, dass die Gespräche der nächsten Tage und Wochen klare Sicht bringen können." Der Betriebsrat brauche volle Unterstützung bei seiner Arbeit der nächsten Zeit. "Mit der CSU-Stadtratsfraktion und dem CSU-Kreisverband Fürth-Stadt will ich Konzepte tatkräftig begleiten", betonte Schmidt.

"Wir werden die Betroffenen jetzt nicht im Stich lassen", so der Bundestagsabgeordnete. Wichtig sei es, ihnen schnell und unbürokratisch zu helfen. Beschäftigungsgesellschaften und andere Auffanglösungen seien dabei nur eine Möglichkeit. Auch über  Qualifizierungsmaßnahmen müsse ihnen eine Perspektive gegeben werden.

"Wir dürfen aber auch die Auszubildenden nicht vergessen", gibt Schmidt zu Bedenken und appelliert an die Unternehmen der Region, vom Stellenabbau betroffene Azubis zu übernehmen.  

Bereits heute wird Schmidt mit Fürths Wirtschaftsreferenten Horst Müller die Situation erörtern. Nächste Woche ist ein Gespräch mit dem Quelle-Betriebsratsvorsitzenden Ernst Sindel vereinbart.

"Das Geschäft der Quelle hat sich zuletzt wieder stabilisiert. Das E-Commerce-Geschäft läuft sogar besser als im Vorjahr. Das zeigt doch, dass Quelle eine echte Chance hat", so der Bundestagsabgeordnete. "Quelle gehört zu Fürth wie das Kleeblatt. Deshalb werden wir alles dafür tun, eine zukunftsfähige Lösung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter zu finden."


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