Christian Schmidt im Plenum

Dr. Norbert Röttgen und Staatssekretär Schmidt im Gespräch mit Fürther Wirtschaft und Handwerk

Freitag, 28.08.2009

Auf Einladung der Fürther CSU hat der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, zusammen mit Dr. Norbert Röttgen, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestags-fraktion, am Donnerstag, den 27. August, die Traditionsbrauerei Tucher besucht. Bei einem Gespräch mit Vertretern der Fürther Wirtschaft und des Handwerks diskutierten sie über mögliche Wege aus der Wirtschaftskrise.

"Die Krise ist kein Naturereignis, sondern Menschenwerk", so Röttgen, der als ausgewiesener Wirtschaftspolitiker gilt. Aus diesem Verhalten müssten Konsequenzen gezogen werden. Er sieht deshalb eine neue Ordnung für die Finanzmärkte  auf internationaler Ebene für erforderlich. "Der Kern von Politik besteht darin, das zu schaffen, was gefehlt hat, nämlich Ordnung", erklärte Röttgen.

"Ohne diese Ordnung ist die nächste Finanzkrise programmiert", betonte auch der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt.

"Die Bundesregierung hat richtig reagiert", so Schmidt weiter. Durch die finanzielle Unterstützung der Banken sowie das "Bad Bank-Konzept" sei der Zusammenbruch des Kapitalmarktes, der auch unsere Volkswirtschaft in den Abgrund gerissen hätte, verhindert worden.

Die Konjunkturpakete sowie die Subventions-maßnahmen der Bundesregierung seien deshalb laut Röttgen auch ein "Akt der kollektiven Selbstverteidigung", hinter dem die Bürgerinnen und Bürger aus eigenem Interesse stehen müssen.

Eine Aufgabe der neuen Regierung, sind sich Schmidt und Röttgen einig, werde es sein, das Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft neu zu beleben.
"Deshalb ist es wichtig, dass Menschen aller Schichten und aller sozialer Hintergründe ungehinderten Zugang zur Bildung erhalten, denn die Betriebe benötigen qualifizierte Kräfte", erklärte Schmidt. "Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Er schafft und erhält Arbeitsplätze am besten", so der heimische Bundestagsabgeordnete weiter. "Deshalb werden wir uns mit aller Kraft auch weiterhin für den Mittelstand einsetzen."


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