Christian Schmidt im Plenum

Minister Söder zu Gast bei Fürther CSU

Wirtschaftliche Entwicklung der Region erörtert

Mittwoch, 13.01.2010

Prominenter Besuch bei der Fürther CSU: Der bayerische Umweltminister und Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Nürnberg-Fürth-Schwabach Dr. Markus Söder, hat am  Montag, den 11. Januar, an der Vorstandssitzung des CSU-Kreisverbandes Fürth-Stadt, teilgenommen. Kreisvorsitzender Gerhard Fuchs, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter Christian Schmidt, Bezirksrat Michael Maderer sowie weitere Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes erörterten mit Söder die wirtschaftliche Entwicklung für die Region in den nächsten Jahren. 

"Wir begrüßen es sehr, dass der Bayerische Ministerrat seine Kabinettssitzung, wohl zum ersten Mal überhaupt, in Fürth abhält, und damit ein Zeichen der Solidarität in den schwierigen Zeiten nach der Quelle-Insolvenz setzt", betonte Fuchs "Unser Dank für ihren nachhaltigen Einsatz gilt Ministerpräsident Seehofer, den beiden regionalen Ministern Markus Söder und Joachim Herrmann sowie dem Bundestagsabgeordneten Christian Schmidt und seiner Landtagskollegin Petra Guttenberger."

"Das Strukturprogramm des Freistaates, durch das 105 Millionen Euro nach Nürnberg und Fürth fließen, sowie der Arbeitsmarktfonds für Härtefälle in Höhe von 10 Millionen Euro bieten eine echte Perspektive, um Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen," so Fuchs. Dennoch dürfe man nicht nur auf die finanzielle Unterstützung des Freistaats bauen. "Es geht auch darum, dass wir selbst mit aller Kraft Ideen entwickeln."

Die CSU plant deshalb einen Zukunftskongress zu den Themenschwerpunkten Wissenschaft und Bildung. "Zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Politik wollen wir Wege finden und Möglichkeiten erörtern, um einen Trendwechsel bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit einzuleiten und zu unterstützen", betonte der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt. In Fürth seien zum Beispiel mit dem Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik, dem Fraunhoferentwicklungszentrum Röntgentechnik oder dem Gewerbehof Complex bereits Grundsteine gelegt worden, auf die aufgebaut werden könne. "Wir werden gemeinsam an der Weiterentwicklung und dem Ausbau dieser Zentren arbeiten, damit sich hier neue Unternehmen ansiedeln und den Arbeitsmarkt beleben." Das müsse nach dem chinesischen Sprichwort geschehen: "Lasst hundert Blumen blühen!". "Es muss ein Netzwerk geschaffen werden, in dem neue Ideen mit den Machern zusammengebracht werden", so Schmidt weiter. "Man kann durchaus auch auf das Ruhrgebiet schauen: Nach einem tiefen Strukturwandel, ist es heute eine stolze und kräftige Region, die sogar Kulturhauptstadt Europas geworden ist. Auch wir wollen einen vergleichbaren Strukturwandel für unsere Region"

Wichtig sei es aber auch, den von Arbeitslosigkeit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern direkt zu helfen. "Die ehemaligen Quelle-Mitarbeiter sowie die von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter der Zulieferfirmen müssen wieder in Lohn und Brot kommen", sagt Kreisvorsitzender Fuchs. Ein Einsatz, der sich nicht nur im Interesse der Betroffenen lohnt, sondern auch für unsere Unternehmenslandschaft und deren Entwicklung dringend erforderlich ist. Wir können es uns menschlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht leisten, das große Wissenspotential und den wertvollen Erfahrungsschatz brach liegen zu lassen", so Fuchs. Dabei sei es wichtig, den Blick auch auf die Personengruppen zu richten, die von Langzeitarbeitslosigkeit besonders bedroht sind, zum Beispiel ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Ausbildungsabschluss. Ihnen müsse mit staatlicher Unterstützung wie sinnvollen Qualifizierungsmaßnahmen, die Chance gegeben werden, sich auf dem Arbeitsmarkt zu bewähren. "Der CSU-Kreisverband Fürth dankt allen Arbeitgebern, die sich hier bereits engagiert haben und jenen, die noch Arbeitssuchende einstellen werden."

Fuchs, Schmidt und Söder betonten: "Die CSU wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, um unsere Region weiter voranzubringen."


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