Christian Schmidt im Plenum

Ukraine-Reise

Staatssekretär Schmidt besucht Zwilling des Fürther Stadttheaters

Dienstag, 03.08.2010

v.l.n.r.: Serhi Lukanjuk, Direktor Zentrum deutschsprachiger Studien „Gedankendach“, Judith Stumptner, Robert Bosch Kulturmanagerin am Bukowina Zentrum in Tschernowitz, und Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär, vor dem Theater in Tschernowitz. Foto: Birta

v.l.n.r.: Serhi Lukanjuk, Direktor Zentrum deutschsprachiger Studien „Gedankendach“, Judith Stumptner, Robert Bosch Kulturmanagerin am Bukowina Zentrum in Tschernowitz, und Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär, vor dem Theater in Tschernowitz. Foto: Birta

Die Ukraine war das Reiseziel des Parlamentarischen Staatssekretärs und heimischen Bundestagsabgeordneten, Christian Schmidt, am 27. und 28. Juli 2010. In der Hauptstadt Kiew führte er politische Gespräche mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Mychailo Jeshel, dem Generalstabschef sowie Regierungs- und Parlamentsvertretern.

Im Anschluss an die Gespräche besuchte Schmidt das kleine Örtchen Tschernowitz, im Südwesten der Ukraine gelegen. Dies war ihm ein besonderes Anliegen, denn an der dortigen Universität eröffnete im April 2010 das Zentrum deutschsprachiger Studien „Gedankendach“. Es organisiert Veranstaltungen in den Bereichen Kunst, Kultur sowie Bildung und Wissenschaft und wird durch die Robert-Bosch-Stiftung, das Goethe-Institut und die Universität Tschernowitz gefördert. Das besondere daran: der Direktor des Zentrums, der Wissenschaftler Serhi Lukanjuk, ist ein ehemaliger Teilnehmer des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS) des Deutschen Bundestages. „Daran sieht man, wie sich solche Investitionen auszahlen können“, freute sich Schmidt beim Treffen mit Lukanjuk und versprach, das Zentrum auch künftig bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Lukanjuk und Judith Stumptner, Robert Bosch Kulturmanagerin am Bukowina Zentrum in Tschernowitz, standen nicht nur der wissenschaftliche Austausch, sondern auch das Stadttheater Tschernowitz. Dessen Theaterensemble feiert im nächsten Jahr sein 80-jähriges Jubiläum. Es ist geplant, dass aus diesem Anlass auch Ensemblemitglieder des Fürther Stadttheaters nach Tschernowitz reisen, um im Rahmen der Feierlichkeiten aufzutreten. Schmidt begrüßt diesen Austausch sehr. „Der Kontakt zwischen beiden Theatern besteht schon seit Jahren“, betonte der Staatssekretär. „Ich unterstütze derartige Aktionen gerne, denn es geht darum diesen Kontakt auch künftig aufrecht zu erhalten und weiter zu intensivieren.“

Das Stadttheater in Tschernowitz wird als Zwilling des Fürther Stadttheaters bezeichnet, hatten die beiden Wiener Architekten Fellner und Helmer in Tschernowitz aufgrund von Finanzierungsproblemen doch einfach die Pläne des Fürther Stadttheaters übernommen.


zurück zur Übersicht