Christian Schmidt im Plenum

Bundesminister Schmidt und Fürther CSU begrüßen Bundesverteidigungsministerin von der Leyen

Rund 600 Gäste beim CSU-Neujahrsempfang

Dienstag, 10.02.2015

v.l.n.r.: Bundesminister Christian Schmidt MdB, dahinter CSU-Stadträtin und stellv. Kreisvorsitzende Angelika Ledenko, Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger, Wilhelm Graf und Paul Bosch, Autozentrum Fürth Graf.

v.l.n.r.: Bundesminister Christian Schmidt MdB, dahinter CSU-Stadträtin und stellv. Kreisvorsitzende Angelika Ledenko, Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger, Wilhelm Graf und Paul Bosch, Autozentrum Fürth Graf.

Die Fürther CSU hat Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang am Dienstag, den 10. Februar 2015, begrüßt. Rund 600 Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft waren ins Autozentrum Fürth Graf gekommen, um die prominente Festrednerin zu sehen. Nach der Eröffnung des Abends durch den Kreisvorsitzenden der Fürther CSU Dr. Michael Au, Grußworten von Bundesminister Christian Schmidt MdB und Hausherrn Wilhelm Graf, sprach Bundesverteidigungsministerin von der Leyen über den blutigen Kampf des Islamischen Staates und die Ukraine-Krise und hielt ein flammendes Plädoyer für Freiheit und Demokratie.

Gerade in einer Zeit, in der „der „Islamische Staat“ in Syrien wie Irak mit großer Brutalität mordet und der russische Präsident Wladimir Putin in der Ukraine zu einer Machtpolitik aus längst vergangen geglaubten Zeiten zurückkehrt, muss Deutschland aus der Mitte führen, gemeinsam mit den Verbündeten denken und handeln“, betonte von der Leyen. Die Ukraine habe wie jeder andere Staat auch das Recht, frei zu entscheiden, mit wem sie Handel und Wandel treiben will. Auch wenn der Kreml Waffen und Soldaten in die Ukraine schicke, „wir müssen im 21. Jahrhundert mit anderen Mitteln antworten.“ Deshalb setze die Europäische Union auf politischen und wirtschaftlichen Druck gegen den Kreml und auf der anderen Seite Unterstützung für die Ukraine. „Aber Waffenlieferungen bergen die Gefahr, dass wir in eine Eskalationsspirale geraten, die wir nicht mehr beherrschen können“, so die Verteidigungspolitikerin weiter. „Der Gesprächskanal zu Russland ist offen und solange das so ist, müssen wir alle diplomatischen Mittel ausschöpfen.“

Der „Islamische Staat“ habe dagegen jegliche Gespräche abgelehnt. Die Unterstützung der Kurden mit Waffen sehe sie in diesem Fall als gerechtfertigt an, denn während der Nachschub an Waffen von Russland in die Ukraine unerschöpflich sei, sei das Arsenal des IS begrenzt. 

Zum Abschluss betonte Bundesverteidigungsministerin von der Leyen: „Die großen Errungenschaften des Westens sind Meinungs-, Religionsfreiheit, Toleranz. Diese Merkmale unserer Demokratie müssen wir verteidigen.“

Am Ende der Reden dankten Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger und Fraktionsvorsitzender Dietmar Helm allen Beteiligten für ihr Kommen und überreichte Bundesverteidigungsministerin von der Leyen und Hausherrn Wilhelm Graf ein Geschenk.

 


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