Christian Schmidt im Plenum

Bundestagsmandat für vier Tage – Dominik Schilling aus Stein Teilnehmer beim Planspiel „Jugend und Parlament 2014“

Begegnung mit Bundesminister Christian Schmidt MdB

Mittwoch, 04.06.2014

Bundesminister Christian Schmidt MdB im Gespräch mit Dominik Schilling aus Stein

Bundesminister Christian Schmidt MdB im Gespräch mit Dominik Schilling aus Stein

Anderer Name, anderes Alter, anderes Leben. Vier Tage lang (vom 31. Mai bis 3. Juni 2014) eilte der 19-jährige Dominik Schilling aus Stein als fiktiver 63-jähriger Bundestagsabgeordneter „Bastian Reuther“ von der „ÖSP“ („Ökologisch-Soziale Partei“) über die Gänge des Reichstagsgebäudes. Als einer von 315 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Planspiels „Jugend und Parlament 2014“ des Deutschen Bundestages war er auf Einladung von Bundesminister Christian Schmidt MdB nach Berlin gekommen.

„Durch das Nachstellen des parlamentarischen Verfahrens haben Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet die Chance, Politik und Demokratie unter der Reichstagskuppel recht realitätsnah zu erleben“, so Schmidt, der auch einen Appell an die junge Generation richtete, sich politisch zu engagieren. Bei einem Treffen mit Bundesminister Schmidt im Anschluss an das Planspiel zeigte sich auch Dominik Schilling begeistert: „Das Programm gefällt mir sehr und ich empfinde es als große Ehre, dass ich dabei sein durfte. Was ich hier beim Planspiel auch gelernt habe ist, dass es nicht immer leicht ist, Kompromisse einzugehen. Als Mitglied der ÖSP gehöre ich zur Opposition. Aber das gehört ebenso zur Demokratie“, so der Auszubildende aus Stein.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben vier Tage die Rollen von Abgeordneten übernommen und verschiedene Gesetzesinitiativen simuliert. Zur Debatte standen Entwürfe zur „Einführung einer regelmäßigen Überprüfung der Fahrerlaubnis bei älteren Verkehrsteilnehmern“, zur „Regelung des Ausbaus von Windkraftanlagen an Land“, zur „Mandatierung eines Bundeswehreinsatzes in der Republik Sahelien“ sowie „zur Verbesserung der Transparenz und Kontrolle persönlicher Daten in digitalen Medien“. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren lernen dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal konnten schließlich Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult treten und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.


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