Christian Schmidt im Plenum

Christian Schmidt zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft ernannt

Bundespräsident Gauck übergibt Ernennungsurkunde

Montag, 17.02.2014

Bundesminister Christian Schmidt (r.) nimmt seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Joachim Gauck  entgegen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratuliert dem neuen Bundesminister. Quelle: Bundesregierung/Steins.

Bundesminister Christian Schmidt (r.) nimmt seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Joachim Gauck entgegen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratuliert dem neuen Bundesminister. Quelle: Bundesregierung/Steins.

Christian Schmidt, Bundestagsabgeordneter und langjähriger Parlamentarischer Staatssekretär, ist am Montag, den 17. Februar 2014, zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft in das Kabinett Merkel berufen worden. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte Bundesminister Christian Schmidt im Schloss Bellevue die Ernennungsurkunde. Nach seiner Ernennung betonte Schmidt: „Ich danke dem Parteivorsitzenden und den Präsidiumsmitgliedern der CSU, dass sie mir heute ihr großes Vertrauen mit auf den Weg gegeben haben. Ich danke, dass Horst Seehofer mich zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft vorgeschlagen hat.“

Für Schmidt seien u.a. die regionalen Auswirkungen des Klimawandels eine zentrale Herausforderung der Zukunft, auch und gerade für die Sicherung einer gesunden Ernährung für alle. „Ich bleibe den Themen treu – wie ich auch aus meiner langjährigen Arbeit im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik den Denkansatz der Vernetzung auf Themen wie Ernährung, Gesundheit, Umwelt, Energie, ländlicher Raum, bäuerlicher Landwirtschaft und Nachhaltigkeit in diesen Bereichen gut wiederfinden kann“, so Schmidt. „Die Landwirte wollen natürlich wissen, ob der „Neue“ auch was von Landwirtschaft gehört, eine Kuh hat kalben sehen oder auch die Vielfalt und den Ideenreichtum ihres unternehmerischen Selbstverständnisses einigermaßen kennt. Soweit kann ich beruhigen“, betont der neue Bundeslandwirtschaftsminister. „Aufgewachsen auf dem Lande, familiär auch mit Landwirtschaft und Landhandel verbunden, als Wahlkreisabgeordneter immer die bäuerliche Landwirtschaft im Blick und im Verantwortungsbewusstsein habend, sind mir viele Themen nicht fremd. Sie umfassen europäische Fragen von Compliance über Mehrfachantrag bis hin zur Zeit nach der Milchmarktordnung oder der Zuckerordnung, Regulierungsfragen des Weinanbaus und der-vermarktung, die wettbewerbliche Bedeutung des Erhalts des Agrardiesels und vieles andere mehr.“

Schmidt wisse, dass er vieles auch lernen und verstehen müsse. Wer ihn kenne – und so wenige seien das in Berlin und auch darüber hinaus nicht – der wisse, dass seine Stärke in der nüchternen Analyse und Schlussfolgerung liege. „Ich bin fränkischer lutherischer Protestant und dennoch begeisterungsfähig, ein Stück dickköpfig und stur, wenn es der Sache diene, „so wie wir CSUler halt sind.“

Die Sache, um die es ihm gehe, sei die Vielfalt des Lebens, der Lebens- und Erwerbsthemen auf dem Lande zu sichern, keine Einheitsvorgaben zu machen, die Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklungsfähigkeit genauso wie der Tiergesundheit, die Erhaltung hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Lebensmitteln und ein wertgebundenes Verständnis der Landwirtschaft. „Der Dialog mit der Gesellschaft ist äußerst wichtig, denn kein Berufszweig ist wie die Landwirtschaft so mit dem verbunden, was wir durch die Schöpfung erhalten haben, wovon wir leben und was wir reproduzieren müssen, um zu überleben“, so Schmidt weiter. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, mit nachhaltiger Arbeit, Unterstützung und Begleitung durch alle und mit Gottes Hilfe!“


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