Christian Schmidt im Plenum

Katholischer Frauenbund Neustadt/Aisch übergibt Postkarten an Staatssekretär Schmidt

Ab 2014 Erziehungsleistung von Müttern, die Kinder vor 1992 geboren haben, in der Rentenversicherung berücksichtigen

Mittwoch, 28.08.2013

Ingeborg Lawatsch, Vorsitzende Katholischer Frauenbund Neustadt Aisch, übergibgt Postkarten zur Mütterrente an Staatsssekretär Christian Schmidt.

Ingeborg Lawatsch, Vorsitzende Katholischer Frauenbund Neustadt Aisch, übergibgt Postkarten zur Mütterrente an Staatsssekretär Christian Schmidt.

Ingeborg Lawatsch, Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes Neustadt/Aisch hat am Mittwoch, den 28. August 2013, im Rahmen der Postkartenaktion  „Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient? Drei Punkte für Rentengerechtigkeit“ zahlreiche unterschriebene Postkarten an Staatssekretär Christian Schmidt MdB übergeben. Damit appellieren die Frauenbundfrauen, sich für die Gleichbehandlung aller Mütter bei der Rentenberechnung einzusetzen.

"Mütter, die Kinder vor 1992 auf die Welt gebracht haben, bekommen keinen Anrechnungspunkt für die Rente. Das ist ungerecht", betonte der Unionspolitiker. "Deswegen will die CSU, will ich, dass dies anders wird. Ab 2014 soll deshalb die Erziehungsleistung in der Rentenversicherung auch für diese Mütter, deren Kinder nun schon über zwanzig Jahre sind, bei ihrer
Rentenberechnung berücksichtigt werden, und zwar deutlich!" 

Auch beim Thema Kinderbetreuung müsse noch einiges getan werden. "Wer seine Kinder wie betreuen will, ob Zuhause, durch Unterstützung von Familienangehörigen, in der Kita oder bei einer Tagesmutter: Soll der Staat darüber entscheiden? Nein! Das sollen die Eltern selbst entscheiden", so Schmidt weiter. "Deshalb soll Unterstützung für jeden gegeben werden – in angemessener Höhe." So gebe es den Rechtsanspruch auf einen Platz für Kinderbetreuung ab 1. August und eine Unterstützung für die, die diesen Platz gar nicht in Anspruch nehmen wollen oder müssen. Eine Leistung mit Respekt vor der Familie! "Als Landesvorsitzender des evangelischen Arbeitskreises der CSU, halte ich dies für einen richtigen Weg und verstehe überhaupt nicht, wieso manche einen ideologischen Kampf auf den Schultern der kleinen Kinder austragen wollen. Das gehört hier nicht hin", so Schmidt.


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