Christian Schmidt im Plenum

Reservistenarbeit und Berufsförderung

Parlamentarischer Staatssekretär Schmidt besucht Karrierecenter der Bundeswehr in Nürnberg

Mittwoch, 24.07.2013

v.l.n.r.: Die Bundestagsabgeordneten Michael Frieser und Dagmar Wöhrl machten sich zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Schmidt auf Einladung von Leiter Gerd Eickmeyer sowie seiner Mitarbeiter Frances Landrock und Dieter Schneider ein Bild vom neu geschaffenen Karrierecenter der Bundeswehr in Nürnberg.   Foto: oh

v.l.n.r.: Die Bundestagsabgeordneten Michael Frieser und Dagmar Wöhrl machten sich zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Schmidt auf Einladung von Leiter Gerd Eickmeyer sowie seiner Mitarbeiter Frances Landrock und Dieter Schneider ein Bild vom neu geschaffenen Karrierecenter der Bundeswehr in Nürnberg. Foto: oh

Angesichts der Größe des Bundeslandes Bayern wurde im Dezember 2012 im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr für den nordbayerischen Raum das Karrierecenter Nürnberg neben dem Karrierecenter München eingerichtet. Jetzt überzeugte sich der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Christian Schmidt, selbst von der Leistungsfähigkeit des neuen Karrierecenters. Er wurde begleitet von den MdBs, Dagmar Wöhrl, Mitglied im Vorstand und Präsidium der CSU und Michael Frieser, stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Nürnberg-Fürth-Schwabach und Integrationsbeaufragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Vor Ort informierten sich die drei Politiker über den Sachstand der Personalgewinnung der Bundeswehr in Nordbayern, die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit sowie die Aufgaben und Herausforderungen des Nürnberger Karrierecenters und stellten dabei fest, dass die neue Dienststelle voll arbeitsfähig ist und ihren Auftrag erfüllt. Fast alle Dienstposten sind bereits besetzt. Das Karrierecenter Nürnberg ist zuständig für die Reservistenarbeit einschließlich der Beorderung und Dienstleistungsüberwachung als auch für die Aufgaben der Berufsförderung, also der Qualifizierung und Wiedereingliederung der ausscheidenden Zeitsoldaten in das zivile Erwerbsleben.

17 000 Soldaten werden hier betreut, davon 8000 aktive und das mit großem Erfolg: Die Wiedereingliederungsquote innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Förderung liegt konstant bei über 90 Prozent.

Damit deckt es Aufgaben der fünf mittlerweile aufgelösten Kreiswehrersatzämter Bamberg, Nürnberg, Regensburg, Weiden und Würzburg ab. Werbung, Beratung und Nachwuchsgewinnung in Nordbayern liegen in der Verantwortung des dafür in ganz Bayern zuständigen Karrierecenters München.

Die drei Parlamentarier zeigten sich beeindruckt über den erfolgreichen Strukturwandel der Einrichtung und das vielfältige Aufgabenspektrum. "Die Bundeswehr ist ein wichtiges Integrationselement unserer Gesellschaft - nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch für Menschen mit Zuwanderungshintergrund", so Staatssekretär Christian Schmidt.

"Wir freuen uns, dass mit dem Karrierecenter in Nürnberg dieser wichtige Standort gehalten werden konnte. Die Mitarbeiter hier leisten Hervorragendes; sie sind das Gesicht der Bundeswehr, wenn es um Nachwuchsgewinnung oder auch die Wiedereingliederung von Soldaten auf Zeit in das zivile Erwerbsleben geht", dankten Dagmar Wöhrl und Michael Frieser Karrierecenter-Leiter Gerd Eickmeyer und seinem Team.


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