Christian Schmidt im Plenum

Kaserne in Hof erhält einen neuen Namen

Parlamentarischer Staatssekretär Schmidt und Innenminister Dr. Friedrich beim Festakt

Mittwoch, 10.07.2013

In der Mitte der aus Hof stammende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Staatssekretär Christian Schmidt, der Regierungspräsident von Oberfranken, Wilhelm Wenning, und ganz rechts Brigadegeneral  Peter Braunstein, Beauftragter Standortaufgaben Berlin im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. Links außen Oberst Norbert Reineke,  und der

In der Mitte der aus Hof stammende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Staatssekretär Christian Schmidt, der Regierungspräsident von Oberfranken, Wilhelm Wenning, und ganz rechts Brigadegeneral Peter Braunstein, Beauftragter Standortaufgaben Berlin im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. Links außen Oberst Norbert Reineke, und der

Innerhalb der Kaserne wurde seit einigen Jahren bereits eine interne und ergebnisoffene Diskussion der Namensgebung geführt. Im November 2012 konnte dieser Meinungsbildungsprozess in der Kaserne mit einem einvernehmlichen Ergebnis, demAntrag auf Umbenennung der Liegenschaft in Oberfranken-Kaserne, abgeschlossen werden.

Ausschlag gebend für den Namensvorschlag war, dass der Standort Hof der einzig verbliebene Bundeswehrstandort im Regierungsbezirk Oberfranken ist und mit der Neubenennung die Verbundenheit der Soldatinnen und Soldaten mit der Stationierungsregion Oberfranken zum Ausdruck gebracht wird.

Verleihungen von Kasernennamen sind seit jeher Teil der Traditionspflege der Bundeswehr. Sie dienen der Identitätsbildung in der Bundeswehr und der Ausprägung des soldatischen Selbstverständnisses. Sie werden nicht von oben verordnet, sondern auf Initiative der Truppe und mit Zustimmung der betroffenen Kommunen nach Genehmigung durch den Bundesminister der Verteidigung verliehen.

Die heutige Kaserne wurde 1935 errichtet. Erster Standortältester war der aus dieser Region stammende damalige Major und spätere General Hans Hüttner.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen zunächst die US-Streitkräfte die Kaserne; erst im Jahr 1971 folgte die Bundeswehr. Heute befindet sich hier u.a. die Zentrale Untersuchungsstelle der Bundeswehr für Technische Aufklärung.

In der Bundeswehr gilt der Grundsatz, dass die Gestaltung der Traditionspflege und die Initiative für die Benennung von Kasernen bei der Truppe vor Ort liegen muss.

Die Angehörigen der Bundeswehr und die kommunalen Gremien eines Standortes sollen aus gutem Grund an der Namensgebung ihrer Kaserne und an deren Begründung beteiligt sein. Dem Festakt zur Neubenennung der Kaserne ging ein intensiver Diskussionsprozess am Standort voraus. Die Meinungsbildung unter Beteiligung der hier stationierten Soldaten und Zivilbeschäftigten, der örtlichen Personalvertretungen und der Dienststellenleiter führte im Herbst 2012 zu einem einvernehmlichen Votum. Im Ergebnis wurde im November 2012 die Umbenennung der Liegenschaft in „Oberfranken-Kaserne" beantragt.

In dem Antrag auf Umbenennung der Liegenschaft in Oberfranken-Kaserne heißt es hierzu ausdrücklich, dass damit die sehr gute Verankerung in der Region untermauert werden soll.


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