Christian Schmidt im Plenum

Parl. Staatssekretär Schmidt begrüßt „Finanzspritze“ für Krankenhäuser

Bundestag beschließt Hilfen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro

Freitag, 14.06.2013

Der Bundestag hat am heutigen Freitag Soforthilfen für die Krankenhäuser in Höhe von 1,1 Milliarden Euro beschlossen. Damit soll insbesondere bei den stark gestiegenen Personalkosten der Kliniken ein Ausgleich geschaffen werden. Der Fürther Abgeordnete Parl. Staatssekretär Christian Schmidt erklärte: „Ich freue mich, dass durch den Einsatz der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag eine kurzfristige Entlastung der Krankenhäuser nun Gesetz wird. Deswegen ist heute ein guter Tag für die Krankenhäuser in unserer Region. Schon ab dem 1. August 2013 werden die Hilfsgelder unbürokratisch ausgezahlt. Für jede ab diesem Zeitpunkt abgerechnete Behandlung erhalten die Krankenhäuser zusätzlich ein Prozent des Rechnungsbetrages. Im  Jahr 2014 bekommen sie dann 0,8 Prozent als Zuschlag auf den Rechnungsbetrag. Der Bund ist aber mitnichten alleine für alle Kosten der Krankenhäuser verantwortlich. Für die einzelnen Kliniken müssen die kommunalen, gemeinnützigen oder privaten Träger und die Länder ebenfalls Entlastung sorgen. Maßnahmen zur Verbesserung der Krankenhaushygiene fördern wir zudem mit insgesamt 55 Millionen Euro in diesem und nächstem Jahr. Das Geld kann unbürokratisch fließen. Damit kommt es Ärzten, Pflegekräften und vor allem Patienten schnell zu Gute. Die Krankenhäuser können jetzt für dieses und das kommende Jahr auf einer besseren Finanzbasis planen. Wir müssen aber an eine Verlängerung dieser Hilfen nach 2014 denken. Wir stellen damit einmal mehr unter Beweis, dass uns eine gute medizinische Versorgung am Herzen liegt."


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