Christian Schmidt im Plenum

Veranstaltungsreihe „Punkt Schmidt – Themen auf den Punkt gebracht“ bei der SIMBA DICKIE Group fortgesetzt

Staatssekretär Schmidt und Staatssekretär Dr. Gerd Müller diskutierten über Qualitätsstandards und Verbraucherschutz bei der Kennzeichnung von Spielwaren

Freitag, 30.11.2012

v.l.n.r.: Michael Sieber, Geschäftsführender Gesellschafter der SIMBA DICKIE GROUP, Dr. Gerd Müller MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter.

v.l.n.r.: Michael Sieber, Geschäftsführender Gesellschafter der SIMBA DICKIE GROUP, Dr. Gerd Müller MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter.

Auf Einladung von Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, hat Dr. Gerd Müller MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, an einem Fachgespräch zum Thema „Qualitätsstandards und Verbraucherschutz bei der Kennzeichnung von Spielwaren“ teilgenommen. Das Gespräch fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Punkt Schmidt-Themen auf den Punkt gebracht“ beim Fürther Spielwarenunternehmen SIMBA DICKIE GROUP statt.  Neben Michael Sieber, Geschäftsführender Gesellschafter der SIMBA DICKIE GROUP, und seinem Quality Assurance Manager Michael Sommer nahmen auch Christoph Maier, Ordnungs- und Rechtsreferent der Stadt Fürth, Rainer Weiskirchen, TÜV Rheinland LGA Beteiligungs GmbH, Gitta Geue, Verbraucherzentrale Bayern e.V., Referentin Umwelt und Nachhaltigkeit, und Birgit Bayer-Tersch, Trägervereinsvorsitzende Kinderkrippe Knoblauchsland e.V. und stellv. CSU-Fraktionsvorsitzende im Fürther Stadtrat teil.

„Die Gesundheit unserer Kinder ist das größte Gut und liegt uns allen besonders am Herzen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass das Spielzeug, mit dem sie spielen, qualitativ hochwertig und vor allem sicher ist“, betont Staatssekretär Schmidt. Ins gleiche Horn bläst Staatssekretär Müller. „Aus diesem Grund hat die Bundesregierung auch Klage gegen die Europäische Kommission eingereicht, um die Beibehaltung der höheren deutschen Schutzstandards bei der Sicherheit von Kinderspielzeug durchzusetzen.“ Hintergrund sei die neue europäische Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG, wonach ab Juli 2013 Spielzeuge mehr Schadstoffe enthalten dürften als derzeit in Deutschland zulässig. „Wir kämpfen dafür, dass unsere deutschen Standards erhalten und europaweit umgesetzt werden. Wir gehen keinen Schritt hinter unsere erprobten und bewährten Standards zurück“, so Staatssekretär Müller weiter. Er sehe gute Chancen, die Klage zu gewinnen. „Auch beim Spielzeugimport, zum Beispiel aus China, das ein sehr starker Produzent und Nachfrager ist, achten wir sehr darauf, dass Importe nach Deutschland unsere hohen Qualitätsstandards gewährleisten.“

„Wir sind den Kindern gegenüber verpflichtet, für sicheres Spielzeug zu sorgen“, betont SIMBA-Chef Michael Sieber. „In den letzten Jahren haben wir gezielt in eigene Produktionsanlagen investiert. Wir haben die direkte Kontrolle und können jederzeit überprüfen, ob unsere hohen Ansprüche hinsichtlich der Qualität und Sicherheit permanent erfüllt werden.“

„Wir alle können aber etwas tun“, findet Birgit Bayer-Tersch, Trägervereinsvorsitzende des Kinderkrippe Knoblauchsland e.V. „Unsere 3-gruppige Kinderkrippe unterliegt ebenfalls hohen Qualitätsstandards. Deshalb achten wir besonders auf den Kauf von Spielzeugen mit Gütesiegel. Sehen die Eltern, mit welchen Spielzeugen die Kinder bei uns gerne spielen, werden diese auch für zu Hause angeschafft. Also haben wir eine gewisse Vorbildfunktion.“ Qualitativ hochwertiges Spielzeug habe aber auch seinen Preis und hier müsse eben der Verbraucher entscheiden, ob er diesen zahlen wolle oder nicht. „Eines ist klar: Wer nur auf „Geiz ist geil“ setzt, geht ein gewisses Risiko ein“, betont Staatssekretär Müller.

Und Christian Schmidt bringt es auf den Punkt: „Wir sind uns alle einig, dass der Schutz unserer Kinder allerhöchste Priorität haben muss. Deshalb werden wir uns auch weiterhin für eine kontinuierliche Fortentwicklung der Sicherheit von Spielzeug einsetzen.“


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