Christian Schmidt im Plenum

Deutschlandstipendium findet immer mehr Zuspruch

Staatssekretär Schmidt wirbt für gemeinsame Nachwuchsförderung

Donnerstag, 04.10.2012

150 Euro monatlich von privat, 150 Euro monatlich vom Bund. Auch zum Wintersemester 2012 profitieren wieder zahlreiche Studierende an den Hochschulen vom Deutschlandstipendium. Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, begrüßt den Ausbau des einzigartigen Förderprogramms.

Das Deutschlandstipendium entwickelt sich zunehmend zum Erfolgsprogramm. Deutschlandweit wächst die Zahl privater Förderer, die sich mit dem Bund jeweils die Hälfte der monatlichen Fördermittel von 300 Euro pro Deutschland­stipendium für talentierte, engagierte Nachwuchskräfte teilen. „Das Deutschlandstipendium ist ein starker Anreiz für Spitzenleistungen, der in besonderer Weise auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft einzahlt, neue Möglichkeiten der Kooperation schafft und bestehende Netzwerke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stärkt“, betont Schmidt.

Mitgestalten lohnt sich

Schon im ersten Jahr des Deutschlandstipendiums hatten sich drei Viertel aller Hochschulen an dem neuen Programm beteiligt. Zwei Drittel davon hatten die Höchstförderquote von 0,45 Prozent in 2011 voll ausgeschöpft. Mehr als 2.000 Förderer vergaben fast 5.400 Stipendien. Für 2012 hat der Bund die abrufbaren Mittel für das Deutschlandstipendium noch einmal mehr als verdoppelt. Ein Prozent aller Studierenden an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland könnten damit 2012 in den Genuss der Förderung durch kleine und große Unternehmen, Stiftungen, Verbände und Privatpersonen kommen.

Schmidt fordert weitere Interessierte dazu auf, sich an dem bundesweiten Gemeinschaftsprojekt zur Spitzenförderung zu beteiligen, dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort mitzugestalten. „Das Engagement lohnt sich. Es ist Anerkennung und Ansporn für herausragende Studierende, es bietet kleinen und großen Unternehmen neben hervorragenden Möglichkeiten der gezielten Nachwuchs­förderung wertvolle Einsichten in interessante Hochschulprojekte, es fördert und stärkt wichtige Netzwerkkontakte.“

Förderung kommt an, wo sie ankommen soll

Das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium unterstützt begabte Studierende aller Nationalitäten. Zu den Förderkriterien zählen neben herausragenden Leistungen in Schule und Studium auch das gesellschaftliche Engagement und das Überwinden besonderer biografischer Hürden, die sich beispielsweise aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben. Schon jetzt zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dass die Förderprinzipien aufgehen. So liegt etwa der Anteil der BAföG-Empfänger unter den Stipendiaten mit etwa 24 Prozent in der gleichen Größenordnung wie in der Studentenschaft insgesamt. Mit dem Deutschlandstipendium hat die Bundes­regierung die Förderung von akademischem Nachwuchs erfolgreich weiter ausgebaut. Das Stipendienprogramm ergänzt als vierte Säule die Breitenförderung durch das BAföG, bedarfsgerechte Bildungsdarlehen und die Stipendien der Begabtenförderungswerke.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.deutschlandstipendium.de


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