Mittwoch 11.03.2020

Bundesminister a.D. Christian Schmidt MdB zu den Vorkommnissen am vergangenen Samstag im Rahmen eine Kundgebung des Fürther Bündnisses gegen Rechts

"Ich rate verbal abzurüsten und die Vorfälle in aller Unaufgeregtheit aufzuarbeiten."

"Im Nachgang der Vorkommnisse vom vergangenen Samstag, bei dem es zu Attacken gegen Mitglieder des CSU-Infostandes gekommen ist, rate ich hier verbal abzurüsten und die Vorfälle in aller Unaufgeregtheit aufzuarbeiten.

Hierbei habe ich volles Vertrauen in die Arbeit der Polizei Fürth.

Zur Abrüstung gehört auch, keinen moralischen Alleinvertretungsanspruch zu erheben. Der Einsatz für Demokratie misst sich nicht an der Lautstärke von Demonstrationen, sondern am Respekt vor anderen Meinungen im demokratischen Spektrum. Wie der Sprecher des Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Oberbürgermeisterkandidat der LINKEN, Herr Niklas Haupt, gerade lernen muss , ist es nicht recht überzeugend, der CSU Haltungsnoten zu geben und doch glatt zu vergessen, dass bei einer Konferenz letzte Woche seiner Partei "Die Linke" die Erschießung reicher Mitbürger gefordert wurde und der Parteivorsitzende der Linken einschränkte, Reiche nicht erschießen, sondern "nur" zu Zwangsarbeit verurteilen zu wollen. Demokratie? Menschenrechte? DDR-Vergangenheit mancher Funktionäre?
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Zu einer Initiative gegen Rechts- und anderen Extremismus bin ich zur Mitarbeit bereit, um friedlich und überzeugend gemeinsam in Fürth zu zeigen, was die AfD und ihr Chefideologe Höcke anstreben (Motto: wenn wir an der Macht sind, wird aufgeräumt") will und warum sie eine Gefahr für unsere Demokratie ist und wo angezeigt auch gegen andere Undemokraten.

Es wäre gut, wenn Kirchen und unideologische Demokraten hierbei mit dabei sein werden. Wir sollten nach den Kommunalwahlen und einer Atempause damit anfangen."


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