Donnerstag 28.02.2019

Amerikanisch-nordkoreanischen Gipfel in Hanoi

Zum Scheitern des amerikanisch-nordkoreanischen Gipfels in Hanoi sagt Bundesminister a.D. Christian Schmidt MdB:

"Das nicht erfolgreiche Ende des Gipfels ist nicht das Ende aller Tage. Es sollte aber erst einmal eine Ermahnung zur Zurückhaltung an alle sein, die Friedensnobelpreise auf Hoffnung und nicht auf reale Erfolge ausgeben wollen. Die Urkunden bitte erst nach getaner Arbeit - aber bitte auch mehr Respekt vor der Gewaltigkeit dieser Aufgabe.

Präsident Trump ist für seine Initiative sehr zu danken. Wir sollten alles tun, um mit ihm, den USA, China, Russland, Japan, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und nicht zuletzt Südkorea gemeinsam an dieser Initiative mitzuarbeiten, auch wenn der Erfolg viel komplizierter zu erreichen ist, als manche naiv erwartet haben.

Wir sollten damit die früheren Sechs-Parteien-Gespräche von vor zwanzig Jahren ergänzt um eine Beteiligung der europäischen drei Staaten konzeptionell wieder aufgreifen und um ökonomische und politische Vertrauensbildung ergänzen.

Wichtig auch für uns selbst ist, dass die USA tatkräftige Hilfe von uns bekommt, wenn sie Unterstützung suchen und nicht nur mehr oder weniger kluge Kommentare. Die nukleare Abrüstung Nordkoreas und das Ziel der Wiedervereinigung beider Koreas in freier Selbstbestimmung ohne die Suche nach Siegern und Besiegten sind von globaler Bedeutung."


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