Montag 17.12.2018

Arbeit der Feldgeschworenen unterstützt

Landwirtschaftliche Zugmaschinen bleiben steuerbefreit

Feldgeschworene übernehmen in Bayern eine wichtige Aufgabe bei der Überwachung der Grundstücksgrenzen und sichern damit den Frieden auf den Fluren. Deren ehrenamtliche Arbeit für Recht und Ordnung verdiene Anerkennung und Unterstützung. Dies stellte Bundesminister a.D. Christian Schmidt, MdB, gegenüber dem mittelfränkischen Sprecher der Siebener-Vereinigungen, Richard Henninger aus Birnbaum, fest. Er dankte den Siebenern nochmals für ihre traditionsbewusste und auch heute sehr wichtige Arbeit.

Als früherer Bundeslandwirtschafts- und -verkehrsminister zeigte er sich sehr überrascht, dass die bisherige Praxis, nämlich steuerbefreite landwirtschaftliche Zugmaschinen für die Tätigkeit der Feldgeschworenen mit einzusetzen, plötzlich zu Anzeigen wegen Steuerhinterziehung führten. Dies muss, so Schmidt, sofort ausgesetzt werden.

Das Bundesfinanzministerium wollte dem Anliegen, für diese Tätigkeit die Kfz-Steuerbefreiung auszusprechen, nicht nachkommen.

Gemeinsam mit dem bayerischen Finanzminister, Albert Füracker, MdL, konnte bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erwirkt werden, dass der Einsatz landwirtschaftlicher Zugmaschinen in der Feldgeschworenenarbeit mit dem „grünen Nummernschild" zulassungs- und damit auch steuerbefreit ist. Damit würde dieser Bereich gleich behandelt werden wie Schleppereinsätze bei Feuerwehren oder bei Landschaftssäuberungsaktionen.

Bundesmister a.D. Christian Schmidt, der dieses Anliegen tatkräftig unterstützte, erklärte, dass damit die Feldgeschworenen seit dem 7. Dezember 2018 wieder Rechtssicherheit beim Einsatz ihrer Zugmaschinen haben. „Das ist nicht mehr als recht und billig", so Christian Schmidt. „Ich wünsche dem Siebener-Wesen weiterhin Erfolg und sage Unterstützung zu."


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